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AuthorStuck, Dianedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:41:35Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:41:35Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractEinleitung: Bei drohender Frühgeburt erfolgt zur Prophylaxe des Atemnotsyndroms und der Hirnblutung eine Lungenreifeinduktion (LRI) unter medikamentöser Wehenhemmung für 48 h. In unserem Kollektiv soll untersucht werden, ob die Fortführung der Wehenhemmung über die LRI hinaus die neonatale Mortalität und Morbidität, insbesondere das Auftreten von schweren Hirnblutungen (Grad III-IV) verändert. Methoden und Kollektiv: In diese retrospektive Datenanalyse wurden alle Schwangeren eingeschlossen, die zwischen 2003 und 2007 vor der 28 + 0 SSW an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Ulm entbunden und eine abgeschlossene LRI erhalten hatten. Von insgesamt 127 Frauen mit einer Einlingsschwangerschaft erhielten 75 (Kontrollgruppe) eine Wehenhemmung über die LRI hinaus, bei 52 Patientinnen wurde die Wehenhemmung nach 48 h beendet (Fallgruppe). Ergebnisse: In der Fallgruppe war die Mortalität (11 von 52 = 21,15 %) signifikant höher als in der Kontrollgruppe (5 von 75 = 6,67 %), [p<0.05]. Die Häufigkeit der schweren Hirnblutung unterschied sich nicht signifikant in beiden Gruppen (12 von 72 = 16,67 % in der Kontrollgruppe, 7 von 47 = 14,89 % in der Fallgruppe), [p=0,067]. Schlussfolgerung: Die perinatale Mortalität ist bei Beendigung der Wehenhemmung nach LRI in unserem Kollektiv signifikant höher als bei Fortführen der Wehenhemmung. Die Rate an schweren Hirnblutungen ist nicht unterschiedlich. Zur Bestätigung dieser Ergebnisse sollten prospektive Untersuchungen an größeren Kollektiven erfolgen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-On-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordLungenreifedc.subject
KeywordNeonatale Morbiditätdc.subject
KeywordNeonatale Mortalitätdc.subject
KeywordNeonatales Outcomedc.subject
KeywordTokolysedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHInfant, prematuredc.subject.mesh
MeSHObstetric labor, prematuredc.subject.mesh
MeSHTocolysisdc.subject.mesh
TitleAssoziation zwischen schwangerschaftsverlängernden Maßnahmen bei drohender Frühgeburt vor der 28. SSW und neonataler Morbidität und Mortalitätdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3441dc.identifier.doi
PPN795275498dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-92023dc.identifier.urn
GNDFrühgeburtdc.subject.gnd
GNDTokolytikumdc.subject.gnd
GNDWehenhemmungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2014-08-19T10:32:47Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.740uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9202uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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