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AuthorKampa, Susannedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T10:41:20Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T10:41:20Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractIn dieser Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen den Konzepten Empowerment und Lebensqualität bei Patienten mit affektiven und schizophrenen Erkrankungen untersucht. In einem qualitativen Teil wurden acht leitfadengestützte Fokusgruppen mit insgesamt 45 ambulanten Patienten durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. In einem quantitativen Teil wurde eine Querschnittsbefragung an 419 Patienten durchgeführt. Dabei wurden Empowerment (EPAS), subjektive Lebensqualität (WHOQOL-BREF), krankheitsbedingte Beeinträchtigung (HoNOS-D) sowie soziodemographische Daten erfasst. Im qualitativen Teil zeigte sich, dass Empowerment für alle Teilnehmer in den Bereichen "Alltägliches Leben", "Behandlung", "Gesellschaftlich/ politisch" sowie auf "Intrapersonaler Ebene" eine hohe Relevanz hat. Die Bedeutung von Empowerment, im Sinne einer Erhöhung des Kontrollerlebens, konnte an Hand konkreter Alltagserfahrungen verdeutlicht werden. Wesentlich erscheint dabei, dass Empowerment als ein individueller Prozess im Abgleich mit den jeweiligen internen und externen Möglichkeiten gesehen wird, wobei je nach persönlichen Prioritäten unterschiedliche Lebensbereiche im Vordergrund stehen. Bezüglich des Zusammenhangs zwischen Empowerment und Lebensqualität zeigen sich große Überlappungen, aber auch klare Unterschiede. Im quantitativen Teil erweisen sich krankheitsbedingte Beeinträchtigung und die Selbsteinschätzung hinsichtlich des Vorliegens einer Depression und/oder Manie als wesentliche Einflussfaktoren von Empowerment und Lebensqualität. Die vorliegenden Daten unterstützen bezüglich des Beziehungsgefüges aus krankheitsbedingter Beeinträchtigung, Selbsteinschätzung-F3, Empowerment und Lebensqualität eher ein Modell mit Empowerment als Mediator; Interaktionseffekte konnten nicht nachgewiesen werden. Unabhängig vom Wirkungsmodell zeigt Empowerment den stärksten Einfluss auf die Lebensqualität.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHQuality of lifedc.subject.lcsh
MeSHSchizophreniadc.subject.mesh
TitleEmpowerment und Lebensqualität bei Patienten mit affektiven und schizophrenen Erkrankungen - Vergleich zweier Konzeptedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3377dc.identifier.doi
PPN787877506dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-90303dc.identifier.urn
GNDAffektstörungdc.subject.gnd
GNDEmpowermentdc.subject.gnd
GNDLebensqualitätdc.subject.gnd
GNDSchizophreniedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2014-06-05T15:40:01Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.656uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID9030uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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