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AuthorGrimm, Carolindc.contributor.author
Date of accession2020-12-01T12:59:29Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2020-12-01T12:59:29Zdc.date.available
Year of creation2019dc.date.created
Date of first publication2020-12-01dc.date.issued
AbstractDie Herzinsuffizienz geht mit einer elektromechanischen Dissoziation, der sogenannten Asynchronie, einher. Die kardiale Asynchronie bzw. überhaupt die Deformität der kardialen Wandbewegung bei herzgesunden Menschen, ist noch nicht in all ihren Einzelheiten verstanden und eine reliable quantitative Erfassung der kardialen Deformität bisher noch nicht gelungen. Aufgrund der hohen Prävalenz der Herzinsuffizienz im klinischen Alltag besteht großes Interesse, die linksventrikuläre Ejektionsfraktion sowie die kardiale Wandbewegung zuverlässig quantitativ zu erfassen. Der Goldstandard zur nicht-invasiven Bestimmung der linksventrikulären Funktion ist die kardiale Magnetresonanztomographie (CMR). Eine vielversprechende und bereits in vorherigen Studien validierte Methode zur Erfassung der kardialen Deformität bzw. Wandbewegung stellt die Strain-Analyse in der CMR dar. Um belastungsinduzierte Wandbewegungsstörungen zu erfassen, werden im Rahmen der CMR Dobutamin/Atropin-Stress-Untersuchungen durchgeführt. Ziel dieser Studie war es, mittels Strain-Analysen in der CMR an herzgesunden Probanden nicht-invasiv die linksventrikuläre myokardiale Bewegung in Ruhe und unter Dobutamin-Stress zu visualisieren und zu quantifizieren. Diese Studie erhob von 39 herzgesunden Probanden Referenzwerte für definierte Deformitätsparameter mit der Tagging-Technik in Ruhe, unter mittlerem und unter maximalem Dobutamin/Atropin-Stress im Rahmen eines standardisierten Dobutamin/Atropin-Stressprotokolls. Das Post-Processing erfolgte mit der Software Diagnosoft VIRTUE HARP® (Version 5.02; HARmonic Phase techniques, Durham, North Carolina). Zwei unabhängige Untersucher führten die Analyse sowie die Auswertung durch, um anschließend die Interobserver-Reliabilität zu prüfen. Es wurden Referenzwerte für 15 Deformitätsparameter in Ruhe und unter dynamischem Dobutamin/Atropin-Stress an einem herzgesunden Probandenkollektiv erhoben. Wir beobachteten signifikante Veränderungen der kardialen Wandbewegung bei allen Deformitätsparametern unter medikamentösem Stress. Insgesamt betrachtet erwiesen sich die Deformitätsparameter dieser Studie als sehr robust im Hinblick auf die Interobserver-Reliabilität. Wir bestimmten für die Parameter Rotation – Apical, Mean Peak ECC Strain und Rotation – Basal sowohl in Ruhe als auch unter Dobutamin-Stress hervorragende ICC (Intraklassen-Korrelationskoeffizient) und IRA (Inter- Rater-Agreement). Generell konnte keine Ruhe- oder Stressstufe mit einem signifikanten Unterschied bezüglich der Interobserver-Reliabilität ermittelt werden. Schlussendlich konnten wir in dieser Studie zeigen, dass das Tagging in der CMR eine Methode zur systematischen und quantitativen Analyse der kardialen Wandbewegung in Ruhe und unter dynamischem Dobutamin/Atropin-Stress darstellt. Die hier erhobenen Referenzwerte für klar definierte kardiale Deformitätsparameter in Ruhe und unter Dobutamin/Atropin-Stress bieten eine Grundlage für weitere Forschungszwecke und können so den Einzug der CMR-Deformitätsdiagnostik in den klinischen Alltag beschleunigen. Um die hier erhobenen Referenzwerte zu validieren, sind weitere Studien an größeren und vor allem altersgematchten Kohorten sowie letztlich auch mit Herzinsuffizienz-Patienten notwendig.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordKardiale Magnetresonanztomographiedc.subject
KeywordTaggingdc.subject
KeywordKardiale Deformitätsparameterdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMagnetic resonance imagingdc.subject.mesh
MeSHDobutaminedc.subject.mesh
TitleErhebung von Deformitätsparametern in der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie mittels Tagging-Analysen in Ruhe und unter Dobutamin-Stress : Interobserver-Reliabilität bei herzgesunden Probandendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2020-08-07dcterms.dateAccepted
RefereeBernhardt, Peterdc.contributor.referee
RefereeBeer, Meinraddc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-33909dc.identifier.doi
PPN1741676851dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-33971-2dc.identifier.urn
GNDKernspintomografiedc.subject.gnd
GNDDobutamindc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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