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AuthorWeber, Johannes Albertdc.contributor.author
Date of accession2020-09-23T06:56:07Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2020-09-23T06:56:07Zdc.date.available
Year of creation2019dc.date.created
Date of first publication2020-09-23dc.date.issued
AbstractDie vorliegende Studie hat bestätigt, dass Notfallereignisse im zahnärztlichen Berufsalltag zwar nicht die Regel sind, allerdings muss ein Zahnarzt entsprechend unserer Datenerhebung bei 30-jähriger Berufstätigkeit nach der Statistik in diesem Zeitraum mit 12 bis 15 Notfällen rechnen. Die traumatisierende Wirkung eines Notfallereignisses, auf das die Praxis nicht vorbereitet ist, sollte dabei nicht unterschätzt werden. Das Wissen auf Notfallsituationen gut vorbereitet zu sein, verschafft dabei sowohl dem Behandler als auch dem Praxisteam Souveränität. Eine professionelle Reaktion auf ein Notfallereignis erhält auch das Vertrauen des betroffenen Patienten sowie anderer Patienten in der Praxis, die selbst nicht unmittelbar vom Notfall betroffen sind. In jeder der befragten Praxen ist eine gewisse Notfallausstattung vorhanden und in fast allen dieser Praxen wird ein - wenn auch teils nur praxisinternes - Training durchgeführt. Die teils von den Empfehlungen der vorliegenden Arbeit divergierende und unvollständige Notfallausstattung zeigt jedoch, dass bei der Vorbereitung auf Notfallereignisse noch erhebliches Verbesserungspotential besteht. Bei der Datenerhebung für die Umfrage war das teils zurückhaltende Antwortverhalten der Zahnarztpraxen problematisch. Die Umfrage hat auch gezeigt, dass die konventionelle Methode mit Papierfragebögen jedenfalls bei der hier befragten Zielgruppe immer noch wesentlich ergebnisreicher ist als eine online-Befragung. Die Hemmung, einen zugesandten oder gar ausgehändigten Fragebogen unbearbeitet zu lassen, erscheint größer als die Versuchung, ihn einfach wegzuklicken. Für vergleichbare Erhebungen empfiehlt sich daher bei dieser Zielgruppe immer noch die konventionelle, analoge Methode. Die Umfrage hat gezeigt, dass eine ganze Reihe der Medikamente und Hilfsmittel, die für Notfälle notwendig sind, bei den Befragten auch vorgehalten werden. Allerdings besteht in manchem Notfallkoffer auch noch Ergänzungsbedarf. Hier gilt es, das Problembewusstsein der Behandler zu schärfen und die Notfallausstattung zu ergänzen. Überlegungen, sich aufgrund eines wenig invasiven Behandlungsspektrums nur mit einer reduzierten Notfallausstattung zufrieden zu geben, erscheinen wenig sinnvoll, weil sämtliche gängig mögliche Notfallsituationen auch im Rahmen derartiger Behandlungen auftreten können. Auch sollten Notfallsituationen ernsthaft trainiert werden. Die beste Ausstattung ist sicherlich nur wenig hilfreich, wenn im Ernstfall niemand weiß, wo sich was befindet und wie es richtig eingesetzt wird. Bisweilen ist die Schulung durch einen externen Dozenten didaktisch sicherlich effizienter als die durch den eigenen Praxisinhaber oder einen anderen Mitarbeiter. Die genannten Empfehlungen dieser Arbeit dienen als Ansatz, die ambulante zahnärztliche Versorgung und Patientensicherheit weiter zu verbessern. Wünschenswert wäre es, wenn langfristig komplett zusammengestellte und übersichtlich gestaltete Notfallsets von der Industrie in den Handel gebracht werden könnten, die der einzelnen Praxis das zeitintensive Zusammenstellen ersparen würde. Eine langfristige Vision wäre, dass sich der Behandler via Internet über ein im Notfallkoffer eingebautes Headset sich direkt mit einem erfahrenen Notfallmediziner in Verbindung setzen kann. Dieser wüsste dann genau über den Inhalt des entsprechenden Notfallkoffers Bescheid und könnte den Zahnarzt in der für ihn immer ungewohnten und stressigen Situation beratend unterstützen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordNotfallereignissedc.subject
KeywordNotfallmedikamentedc.subject
KeywordNotfallkofferdc.subject
KeywordNotfalltrainingdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDental offices; Standardsdc.subject.mesh
MeSHEmergenciesdc.subject.mesh
MeSHEmergency treatment; Methodsdc.subject.mesh
MeSHDentistry; Methodsdc.subject.mesh
TitleMaßnahmen zur Verbesserung des Notfallmanagements in Zahnarztpraxen durch Ergänzung und Vereinheitlichung der Notfallausrüstung sowie ein systematisches Training des Praxisteams auf Notfallsituationendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2020-08-06dcterms.dateAccepted
RefereeMuth, Claus-Martindc.contributor.referee
RefereeSerra, Alexandredc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-33153dc.identifier.doi
PPN1733727825dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-33215-7dc.identifier.urn
GNDNotfalldc.subject.gnd
GNDZahnarztdc.subject.gnd
GNDArztpraxisdc.subject.gnd
GNDNotfalltherapiedc.subject.gnd
GNDZahnärztliche Behandlungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Anästhesiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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