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AuthorGüleroglu, Ahmet Muhammeddc.contributor.author
Date of accession2020-07-29T07:41:08Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2020-07-29T07:41:08Zdc.date.available
Year of creation2019dc.date.created
Date of first publication2020-07-29dc.date.issued
AbstractKardiovaskuläre Erkrankungen werden mit 32 – 77 % häufig beobachtet bei Patienten mit inflammatorischen Myopathien und dabei ist zu beachten, dass die kardiale Beteiligung eines der häufigsten Ursachen für die Mortalität dieser Krankheitsentität ist. Bei der Früherkennung der kardialen Beteiligung ist die Sensitivität und Spezifität der gängigen diagnostischen Mittel, wie die Echokardiographie oder das EKG, nur gering. Die Kardio-MRT hat sich als non-invasives Verfahren bei der Diagnostik von Entzündungsvorgängen wie bei der Myokarditis schon bewährt gezeigt. Das Ziel dieser Studie war es, kardiale Funktions- und Deformationsparameter, die mittels Kardio-MRT erhoben worden sind, im Verlauf zu beobachten und diese mit späten Kontrastmittelanreicherungen, dem Late Gadolinium Enhancement (LGE), zu vergleichen. Zusätzlich wurde ein Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe gestellt. In der Studie wurden die Daten von 46 Patienten mit histologisch bestätigten Fällen von idiopathisch inflammatorischen Myopathien mit Verdacht auf kardiale Beteiligung untersucht. Alle Patienten erhielten in einem Abstand von 6 Monaten 2 Kardio-MRT Untersuchungen. Die MRT-Untersuchung erfolgte hinsichtlich der Bestimmung der funktionellen und volumetrischen Parameter, sowie der Strain-Werte. Die LGE-Aufnahmen wurden hinsichtlich der pathologischen Kontrastmittelaufnahme beurteilt In den funktionellen und volumetrischen Parametern zeigte sich eine signifikante Reduktion in der linksventrikulären Ejektionsfraktion und in der linksventrikulären Masse. Bei den Late Gadolinium Enhancement Aufnahmen, wurde auch eine Reduktion der linksventrikulären Ejektionsfraktion beobachtet. Außerdem zeigten Patienten mit einem LGE in der Strain-Analyse ein schlechteres longitudinales Strain sowohl links- als auch rechtsventrikulär im Vergleich zu Patienten ohne LGE. Man beobachtete zusätzlich, dass im Verlauf der links- und rechtsventrikuläre longitudinale, sowie der linksventrikuläre radiale und circumferentielle Strain sich verschlechterte. Ein ähnlicher Verlauf ist auch bei den Strain Rate Werten festzustellen. Beim Vergleich mit der Kontrollgruppe beobachtet man keine signifikanten Unterschiede in den funktionellen und volumetrischen Parametern. Man stellte signifikant niedrigere Werte für den globalen linksventrikulären radialen Strain, den globalen linksventrikulären circumferentiellen Strain und den globalen linksventrikulären longitudinalen Strain fest. Außerdem beobachtet man eine nicht-signifikante Reduktion der linksventrikulären Masse. Wir haben eine signifikante Reduktion der myokardialen Deformationsparameter sowohl im zeitlichen Verlauf als auch im Vergleich zur gesunden Kohorte gezeigt, während die linksventrikuläre Ejektionsfraktion bei beiden Kohorten erhalten war. Daraus lässt sich suggerieren, dass durch Veränderung der Strain Parameter eine Erkennung der kardialen Beteiligung schon im subklinischen Zustand möglich sein kann, um so Patienten mit erhöhtem Risiko festzustellen. Außerdem hat man gesehen, dass Patienten mit einem LGE im Vergleich zu denen ohne signifikant schlechtere longitudinales Strain Werte haben. Ob diese Patienten ein erhöhtes Risiko für ein schlechteres Outcome haben ist nicht auszuschließendc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordKardio-MRTdc.subject
KeywordFeature trackingdc.subject
KeywordStraindc.subject
KeywordCMRdc.subject
KeywordLate Gadolinium Enhancementdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMagnetic resonance imagingdc.subject.mesh
MeSHMyositisdc.subject.mesh
TitleUntersuchungen der kardialen Funktions- und Deformationsparameter bei Patienten mit idiopathisch inflammatorischen Myopathien mittels kardialer Magnetresonanztomographiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2020-07-03dcterms.dateAccepted
RefereeBernhardt, Peterdc.contributor.referee
RefereeBeer, Meinraddc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-32409dc.identifier.doi
PPN1725977591dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-32471-3dc.identifier.urn
GNDKernspintomografiedc.subject.gnd
GNDMyositisdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
DCMI TypeStillImageuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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