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AuthorFaust, Sonjadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:09:17Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:09:17Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractDurch die einzigartige Möglichkeit der Begleitung eines Ultramarathonlaufs mit 64 Etappen mit einem mobilen Magnetresonanztomografen war es möglich, Erkenntnisse über die Unterschiede im Gehirn von Extremsportlern im Vergleich zu Normalsportlichen, sowie Erkenntnisse über die Veränderungen im Gehirn der Athleten vor, während und nach dem Rennen zu gewinnen. Um den Vergleich anatomisch unterschiedlicher Gehirne statistisch zu ermöglichen, wurde voxelbasierte Morphometrie verwendet. Es zeigten sich bei der Auswertung des Querschnittarmes der Studie keine signifikanten Volumenunterschiede, so dass man trotz des immensen Trainingsumfangs nicht von plastischen Veränderungen im Gehirn von Extremläufern im Vergleich zu Normalsportlichen ausgehen kann. Im Längsschnitt war das mittlere Gesamtvolumen des Gehirns bei allen Untersuchungen konstant. Dies weist auf eine stabile Untersuchung ohne wesentliche Artefakte hin. Die Betrachtung des Volumens der grauen Substanz über den Lauf hinweg ergab eine signifikante Abnahme von 41 ml (6,5 % Reduktion im Vergleich zur Voruntersuchung) nach 4001 km, welche durch eine nicht signifikante Zunahme an Liquor und weißer Substanz ausgeglichen wurde. Gleichsinnig zur grauen Substanz verhielt sich die signifikante Abnahme der Körpermasse. Nach acht Monaten waren die Körpermasse und das Volumen der drei Hirnbestandteile wieder auf dem Niveau der Eingangsuntersuchung. Die Art der Volumenveränderung mit einer globalen Abnahme der grauen Substanz und gleichzeitiger Zunahme des Liquors in stark katabolen Situationen mit anschließender Erholung findet sich in der Literatur auch bei Krankheiten wie Anorexia nervosa und Kwashiorkor. Mögliche Ursachen könnten Proteinverlust und Hypercortisolismus sein. Beobachtungen während dieses Extremlaufs können als Anhaltspunkt für ein besseres Verständnis von Mechanismen, die an extremer Gehirnvolumenreduktion beteiligt sind, dienen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-On-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordHirnvolumendc.subject
KeywordTranseurope-Footracedc.subject
KeywordUltramarathondc.subject
KeywordVoxelbased morphometrydc.subject
KeywordVoxelbasierte Morphometriedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHExercisedc.subject.mesh
MeSHFunctional neuroimagingdc.subject.mesh
MeSHRunning; Physiologydc.subject.mesh
TitleUltramarathon und Hirnvolumen: Untersuchung auf strukturelle Hirnveränderungen vor, während und nach einem Ultramarathon - Eine Studie mittels voxelbasierter Morphometriedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3090dc.identifier.doi
PPN781327008dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-89404dc.identifier.urn
GNDKernspintomographiedc.subject.gnd
GNDMarathonlaufdc.subject.gnd
GNDMorphometriedc.subject.gnd
GNDSubstantia griseadc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2014-03-18T12:57:43Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.538uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8940uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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