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AuthorKiupel, Karolindc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:09:02Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:09:02Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractIn der prospektiven Längsschnittstudie wurden die kurzfristigen klinischen und radiologischen Ergebnisse von 51 in der SchönKlinik Harthausen von 2007 bis 2010 durchgeführten medial öffnenden Tibiaumstellungsosteotomien dargelegt, in den internationalen Vergleich gesetzt sowie auf Einflussfaktoren analysiert. Wir werteten die klinischen Daten von 96 % der Patienten sowie 80 % der geplanten Röntgenaufnahmen aus. Wir stellten im ersten postoperativen Jahr eine deutliche klinische Verbesserung fest, die das Niveau internationaler Publikationen erreichte. Der HSS-Score stieg von präoperativ 78 auf 95 Punkte. Auch der Lysholm-Gillquist-Score nahm von 42 auf 92 Punkte zu. Im Cincinnati-Score lag der Median präoperativ bei 42 und postoperativ bei 77 Punkten. Im objektiven IKDC-Fragebogen galten präoperativ 2 und postoperativ 33 Knie als normal, während der Score im subjektiven Teil von 32 auf 78 Punkte stieg. Das Aktivitätsniveau wurde im postoperativen Verlauf deutlich gesteigert, blieb jedoch hinter dem präsymptomatischen Level zurück. Der tibiofemorale Winkel wurde von 179,5 ° im Schnitt um 5 ° korrigiert. Im ersten postoperativen Jahr verzeichneten wir lediglich einen minimalen Korrekturverlust von 0,9 °. Mit 11 % verzeichneten wir eine niedrigere Komplikationsrate als in der Literatur. Dabei handelte es sich um ein Materialversagen, ein lokales Thromboseereignis und eine Pseudarthrose bei schwerer Adipositas. Das Alter, der BMI sowie die radiologischen Parameter wurden nicht als signifikante Einflussfaktoren getestet. Lediglich bezüglich des Geschlechts zeigten sich für Frauen in den subjektiv gewichteten Standardfragebögen schlechtere Ergebnisse. Bei subjektiv und objektiv fassbarer Besserung der Klinik kann die Umstellungsosteotomie als Therapieoption geeigneten Patienten angeboten werden. Anhand unserer Daten sind keine ausschlaggebenden Risikofaktoren ersichtlich. Abzuwarten bleibt jedoch, inwieweit die Operation auch langfristig zufriedenstellende Ergebnisse bringt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordGenu varumdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHKnee jointdc.subject.mesh
MeSHOsteotomydc.subject.mesh
TitleDie medial öffnende hohe Tibiaosteotomie bei Genu varum - eine prospektive Betrachtungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3063dc.identifier.doi
PPN778470938dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-88828dc.identifier.urn
GNDKniegelenkarthrosedc.subject.gnd
GNDO-Beindc.subject.gnd
GNDScoredc.subject.gnd
GNDUmstellungsosteotomiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2014-02-03T14:51:34Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.495uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8882uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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