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AuthorRehm, Melaniedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:08:37Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:08:37Zdc.date.available
Year of creation2013dc.date.created
AbstractKeratine sind die in epithelialen Zellen exprimierten Vertreter der Intermediärfilamente. Die Keratine 8 und 18 sind die wichtigsten Keratine in den einschichtigen Epithelien des Verdauungstraktes. Darunter sind adulte Hepatozyten einzigartig, da sie ausschließlich die Keratine K8 und K18 exprimieren. Die Keratine K8/K18 sind etablierte zytoprotektive Proteine und K8/K18-defiziente Mäuse sind anfälliger für verschiedene Arten von hepatischem Stress. Angeborene K8/K18-Varianten, wie K8 G62C, K8 R341H oder K8 R341C, wurden auch beim Menschen gefunden und prädisponieren zur Entwicklung und zum Fortschreiten zahlreicher Lebererkrankungen. Allerdings ist die genaue pathogenetische Signifikanz dieser Varianten weitgehend ungeklärt, weshalb in dieser Arbeit die kürzlich generierten transgenen Mausstämme, die humanes K8 oder die K8 G62C-, R341H- oder R341C-Varianten überexprimieren, untersucht wurden. Unter basalen Bedingungen zeigten sich im Phänotyp der transgenen Mausstämme keine Unterschiede. Um die Auswirkungen der K8-Varianten unter Stressbedingungen zu analysieren, wurden zwei etablierte Stressmodelle angewendet. Nach der Exposition mit Apoptose-induzierendem Fas-Antikörper zeigte sich sowohl in der serologischen Untersuchung als auch in der histomorphologischen Analyse eine signifikant stärkere Leberschädigung im K8 G62C-Mausstamm (p < 0,05). Beim Medikamenten-induzierten Leberschaden mittels Acetaminophen zeigten sich in der Frühphase keine signifikanten Unterschiede, allerdings erholten sich die Mäuse, die die K8-Varianten G62C, R341C und R341H überexprimieren, signifikant schlechter von dem Insult. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die humanen K8-Varianten nicht zu allen, sondern nur zu spezifischen Leberschädigungen prädisponieren. Dabei scheint der Ort der Mutation eine wichtige Rolle zu spielen. Zahlreiche weitere Studien werden benötigt, um diesen komplexen Sachverhalt endgültig zu klären.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordKeratin 18dc.subject
KeywordKeratin 8dc.subject
KeywordKeratin--Variantendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAcetaminophendc.subject.mesh
MeSHFas ligand proteindc.subject.mesh
MeSHKeratinsdc.subject.mesh
TitleUntersuchung von angeborenen Keratinvarianten im transgenen Mausmodelldc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3020dc.identifier.doi
PPN782352944dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-88136dc.identifier.urn
GNDLeberkrankheitdc.subject.gnd
GNDParacetamoldc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2014-04-01T15:28:46Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.603uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID8813uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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