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AuthorLindner, Piadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:08:33Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:08:33Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractDie retrospektive Erhebung untersucht die Epidemiologie spontaner und traumatischer intrakranieller Blutungen bei 115 Erwachsenen, die im Zentrum für Chirurgie am Safranberg in Ulm zwischen 2005 und 2008 behandelt worden waren und die Rehabilitation im Therapiezentrum Burgau verbrachten. Sie beschreibt wesentliche Merkmale von Akutversorgung und Rehabilitation und definiert Prädiktoren. Während bei spontanen Hirnblutungen der Schwerpunkt im höheren Lebensalter lag, waren Patienten mit traumatischem Blutungsereignis durchschnittlich jünger und häufiger männlich. Klinische Risikofaktoren für intrakranielle Blutungen wurden bestätigt. Sowohl spontane als auch traumatische intrakranielle Blutungen neigten im Verlauf zu erheblichen zerebralen Komplikationen mit neurochirurgischem Interventionsbedarf. Patienten nach Unfällen zeigten tendenziell eine raschere Erholung. Die wichtigsten von uns aufgezeigten Korrelationen zu den Rehabilitationsscores: 1. Das Verbesserungspotential und die erreichten funktionellen Ergebnisse sanken mit steigendem Lebensalter (Schwelle ab dem 60. Lebensjahr). 2. Wesentliche klinische Parameter, gekoppelt mit einem schlechten funktionellen Ergebnis, waren eine gerinnungsaktive Vormedikation, Bewusstlosigkeit in der Akutklinik und die Ursache und Lokalisation der Läsion (spontane Ursache und beidseitige Läsionen am schlechtesten). 3. Ähnlich dem Alter gab es auch für die Intubationsdauer einen kritischen Punkt von 400 Stunden. 4. Das Rehabilitationspotential sank durchschnittlich bei einer verlängerten Rehabilitationsdauer von mehr als 60 Tagen. Initial schlechtere Patienten zeigten allerdings eine bessere Erholung, wenn der Aufenthalt in der Rehabilitationseinrichtung länger war. Die Daten lassen Zweifel aufkommen an der derzeitigen Praxis der Kostenträger, die Frührehabilitation nach 2-3 Wochen bei fehlender Besserung zu beenden. Außerdem sprechen die Daten für die enge Einbindung einer neurochirurgischen Akutklinik in das Behandlungskonzept.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-On-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordBarthel Indexdc.subject
KeywordFunctional Independence Measuredc.subject
KeywordKlinische Prädiktorendc.subject
KeywordOutcomedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHGlasgow Coma Scaledc.subject.mesh
MeSHGlasgow Outcome Scaledc.subject.mesh
MeSHRehabilitationdc.subject.mesh
TitleDie Behandlungsergebnisse intrakranieller Blutungen am Ende der Frührehabilitationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-3012dc.identifier.doi
PPN782266851dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-87940dc.identifier.urn
GNDHirnblutungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2014-03-24T10:51:24Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.570uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8794uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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