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AuthorThomann, Annedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:08:19Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:08:19Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractDie strukturelle Magnetresonanztomographie des Gehirns könnte für die Validierung früher biologischer Marker der Huntington-Genmutation hilfreich sein. Das primäre Ziel dieser Studie war die Beurteilung der Sensitivität verschiedener methodischer Ansätze zur Analyse magnetresonanztomographischer Daten bei klinisch präsymptomatischen Trägern der Huntington-Genmutation. Hierbei kamen voxelbasierte Morphometrie, kortikale Oberflächenmodellierung und subkortikale Segmentierung zum Einsatz. Wir untersuchten zudem das Verhältnis zwischen Gehirnstruktur, klinischen Variablen und Markern der kognitiven Funktion. Mithilfe eines 3-Tesla Magnetresonanztomographen wurden strukturelle Daten von 20 präsymptomatischen Trägern der Huntington-Genmutation und 20 gesunden Kontrollprobanden erhoben und anschließend mit drei unterschiedlichen methodischen Algorithmen evaluiert. Die voxelbasierte Morphometrie erbrachte keine signifikanten Gruppenunterschiede. Die Analyse der kortikalen Dicke und der subkortikalen Strukturen hingegen konnte Veränderungen der Hirnrinde und des Striatums aufzeigen. Abweichungen des striatalen Volumens zeigten eine signifikante Korrelation mit der exekutiven Leistung aus der neuropsychologischen Testung und mit der Zeitdauer bis zur Erstmanifestation motorischer Symptome. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein kombinierter methodischer Ansatz frühe Veränderungen der Gehirnmorphologie bei präsymptomatischen Trägern der Huntington-Genmutation aufzeigen kann. Obwohl die vorliegenden Analysen sowohl kortikale als auch subkortikale Veränderungen zeigten, fand sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Gehirnstruktur und klinischen bzw. kognitiven Variablen nur für das striatale Volumen. Strukturelle Veränderungen dieser subkortikalen Region könnten also im Hinblick auf das Fortschreiten der Erkrankung einen sensitiveren Marker darstellen als Veränderungen der kortikalen Substanz.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordHirnmorphologiedc.subject
KeywordHirnstrukturdc.subject
KeywordPräsymptomatische Huntington-Erkrankungdc.subject
KeywordpreHDdc.subject
KeywordStrukturelle MRTdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHHuntington disease; Metabolismdc.subject.mesh
TitleHirnmorphologische Veränderungen bei präsymptomatischer Huntington-Erkrankung - ein methodisch multimodaler Ansatzdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2986dc.identifier.doi
PPN773841539dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-87574dc.identifier.urn
GNDBiomarkerdc.subject.gnd
GNDHuntington-Choreadc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2013-11-29T09:53:50Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.443uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8757uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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