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AuthorSteif, Benediktdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:07:52Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:07:52Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractEhemals nur als toxische Substanz betrachtet rückte H2S in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Forschung, da es in Säugetieren aus Methionin synthetisiert wird und nachgewiesen werden kann. H2S werden aber sowohl zytotoxische als auch zytoprotektive Effekte zugeschrieben. Des Weiteren kann H2S einen Winterschlaf-ähnlichen Zustand eine Suspended animation induzieren. Dies wird auf die Fähigkeit von H2S die Cytochrom C Oxidase reversibel zu hemmen zurückgeführt. In der hier vorliegenden Arbeit wollten wir die kardiale Funktion bei Mäusen unter H2S-Inhalation in einem neuen Versuchssetting, einer Vollnarkose untersuchen. Zum Einsatz kamen hierbei 38 männliche Mäuse, diese wurden in 4 Gruppen aufgeteilt, die sich durch die Körperkerntemperatur und das verwendete Beatmungsgemisch unterschieden. Zur Beurteilung der kardialen Funktion kamen zwei Methoden zum Einsatz: mit Hilfe eines Linksherzkatheters wurden Druck-Volumen-Kurven aufgezeichnet und durch den Comet Assay wurde der Grad der DNA-Schädigung der Kardiomyozyten ermittelt. Die Untersuchungen zeigten, dass eine Hypothermie sowohl den Herzschlag als auch den mittleren arteriellen Blutdruck signifikant senkte. Die linksventrikuläre Ejektionsfraktion, sowie die enddiastolischen ventrikulären Drücke blieben unverändert, während der verminderte Blutdruck in der Hypothermie durch verminderte Blutdruckanstieggeschwindigkeit und Blutdruckabfallgeschwindigkeit imponierte. Die Bradykardie führte zu einem verminderten Herzzeitvolumen. H2S hatte überdies hinaus keinen weiteren Einfluss auf die Hämodynamik. Ebenso litten die Kardiomyozyten unter keinem verminderten oder vermehrten oxidativen Stress. Bei Mäusen in Vollnarkose hat inhaliertes H2S, anders als bei wachen Mäusen, unabhängig von der Körperkerntemperatur weder Einfluss auf die systemische Hämodynamik noch auf die kardiale Funktion. Es konnte weder ein protektiver Effekt für H2S noch ein toxischer an Kardiomyozyten nachgewiesen werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordKardiale Funktiondc.subject
KeywordSuspended animationdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHMicedc.subject.lcsh
MeSHArrhythmias, cardiacdc.subject.mesh
MeSHHemodynamicsdc.subject.mesh
MeSHMicedc.subject.mesh
TitleDie kardiale Funktion bei Mäusen unter Suspended Animation mit H2Sdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2924dc.identifier.doi
PPN756380529dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-86086dc.identifier.urn
GNDComet Assaydc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2013-07-23T08:28:57Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.345uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID8608uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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