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AuthorRenner, Dominikdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:07:48Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:07:48Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractUm die Dokumentationsqualität und Dokumentationsinhalte der notärztlichen Dokumentation an der RTH Station Christoph 22 Bundeswehrkrankenhaus Ulm zu verbessern und um die Daten wissenschaftlichen Studien zuführen zu können, wurde 2006 das digitale Notarzteinsatzdokumentationssystem DINO eingeführt. Im Zeitraum Dezember 2006 bis Februar 2009 wurden 3329 Notarzteinsätze anhand der Tracerdiagnose schweres Schädel-Hirn-Trauma, mit den Einschlusskriterien GCS kleiner/gleich 9, Traumapatient und Primäreinsatz mit Hilfe des DINO näher untersucht. Hierbei konnten 227 relevante Einsätze identifiziert werden. In Anlehnung an die Leitlinien zur Versorgung von Schädel-Hirn-Trauma Patienten zeigt sich bei der retrospektiven Studie, dass der systolische Blutdruck und die periphere Sauerstoffsättigung bis zum Eintreffen in der Klinik signifikant angehoben werden konnten (RRsyst von 112,5 ± 32,7 mmHg auf 118,5 ± 21,8 mmHg; SpO2 von 94,3 ± 9,4 % auf 98,6 ± 5,0 %). Bereits 10 Minuten nach Eintreffen des Notfallmittels konnten die periphere Sauerstoffsättigung und der arterielle Blutdruck signifikant angehoben werden. Die periphere Sauerstoffsättigung konnte bis zu Klinikübergabe weiter angehoben werden, was mit dem systolischen Blutdruck nicht gelang. Es stellt sich klar heraus, dass es viele Faktoren gibt, die die Diagnose schweres Schädel-Hirn-Trauma beeinflussen. Diese Faktoren, wie beispielsweise Einklemmungstrauma, Thoraxtrauma oder die Anlage einer Thoraxdrainage, beeinflussen die Zielvariablen signifikant und können jetzt direkt mit dem digitalen Notarzteinsatzdokumentationssystem erfasst und ausgewertet werden. Die Hypoxie kann in den meisten Fällen effektiv therapiert werden. Die Kreislaufstabilisierung gestaltet sich schwieriger. Mit Hilfe des DINO kann routinemäßig die Prozessqualität erhoben und die "Blackbox" im Bereich Verlauf und Maßnahmen geöffnet werden. Somit stellt das digitale Notarzteinsatzdokumentationssystem ein suffizientes Werkzeug des Qualitätsmanagements dar.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordKreislaufstabilisierungdc.subject
KeywordPräklinische Notfallmedizindc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBrain injuries; Documentationdc.subject.mesh
MeSHSkull; Injuries; Documentationdc.subject.mesh
TitlePapiergestützte digitale Einsatzdokumentation an der RTH Station Christoph 22, Bundeswehrkrankenhaus Ulm - Darstellung anhand der Tracerdiagnose "schweres Schädel-Hirn-Trauma", Bewertung der Oxygenationsproblematik und Kreislaufstabilisierung bei der präklinischen Versorgungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2916dc.identifier.doi
PPN1652933506dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-85992dc.identifier.urn
GNDOxygenierungdc.subject.gnd
GNDQualitätsmanagementdc.subject.gnd
GNDSchädel-Hirn-Traumadc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2013-07-22T12:54:12Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.334uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8599uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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