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AuthorDerwich, Wojciechdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:07:22Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:07:22Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractEinleitung: Trotz Verbesserungen bei präoperativer Vorbereitung, Implantatdesign und postoperativem Management lassen sich Komplikationen nach der Stabilisierung proximaler Femurfrakturen nicht vermeiden und bedürfen auch operativer Revisionen. Die vorliegende Studie liefert eine Ursachenanalyse und evaluiert verfahrenstechnische, logistische und medizinische Faktoren, die die Revisionsquote weiter senken können. Material und Methoden: Die vorliegende retrospektive Studie untersucht 1713 Patienten, die zwischen Januar 1997 und Dezember 2006 wegen einer proximalen Femurfraktur in der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Klinikums Kempten/Oberallgäu chirurgisch versorgt wurden. Davon erlitten 224 Patienten innerhalb von 12 Monaten nach primärer Versorgung eine operationspflichtige Komplikation. Ergebnisse: Die Revisionsquote betrug 13,08% und variiert statistisch signifikant zwischen 5,92% im Jahr 2006 und 19,08% im Jahr 1997 (p<0,0479). Die höchste Komplikationsrate entstand bei der Versorgung subtrochantärer Frakturen (21,0 %) und bei Nagelosteosynthesen (17,8%). Die niedrigste Revisionsrate wiesen die pertrochantären Frakturen (11,53 %) und die Totalendoprothese (7,32 %) auf. Die Revisionsquote sank statistisch signifikant (p<0,05) bei steigender Operationsdauer, sowie bei der Versorgung durch einen erfahrenen Operateur (Fach-, Ober oder Chefarzt) und stieg mit dem Zeitintervall zwischen Aufnahme und primärer Operation. Zusammenfassung: Sowohl die Schwankungen der Revisionsrate, als auch deren Senkung über die Jahre lassen sich durch die Einzelanalyse der zahlreichen komplikationsbegünstigenden Faktoren nicht eindeutig abklären. Nach wie vor sind die praktische Erfahrung des Operateurs und die Sorgfalt bei Anwendung der chirurgischen Techniken, sowie eine zeitgerechte Versorgung mit adäquater präoperativer Vorbereitung aber ohne Verzögerung eines der wichtigsten Prinzipien der komplikationsarmen Behandlung der proximalen Femurfraktur.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordProximale Femurfrakturdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHFemoral fractures; Surgerydc.subject.mesh
MeSHPostoperative complications; Prevention and controldc.subject.mesh
MeSHPostoperative complications; Surgerydc.subject.mesh
TitleRevisionseingriffe nach proximalen Femurfrakturen: Komplikationsanalyse und Vermeidungsmanagementdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2859dc.identifier.doi
PPN750167076dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-84875dc.identifier.urn
GNDKomplikationdc.subject.gnd
GNDOberschenkelbruchdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2013-06-06T14:39:06Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.285uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID8487uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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