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AuthorLinde, Melaniedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:07:10Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:07:10Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractBisher sind lediglich invasive Methoden der intracraniellen Druckmessung klinisch etabliert. Im Rahmen dieser Studie wurden vier non-invasive Verfahren untersucht. Rheoencephalographie erfasst intracranielle Kapazitätsänderungen. Zur Messung werden Klebeelektroden aufgebracht. In der Literatur sind verschiedene Auswertemethoden beschrieben, die zu charakteristischen Ergebnissen bei steigendem ICP führen. Der ICP sowie die pulswellenbedingten Schwankungen werden über die Gehörknöchelchenkette fortgeleitet und führen zu Schwingungen des Trommelfelles. Diese können nach Abdichtung des Gehörganges erfasst und als Kurve dargestellt werden. Hier konnte ein Zusammenhang zwischen Kurvenform und Höhe des ICP nachgewiesen werden. Mit Transcranieller Dopplersonographie lassen sich aus dem Verlauf der Hüllkurve der Blutflussgeschwindigkeit der hirnversorgenden Arterien Aussagen über die intracraniellen Druckverhältnisse treffen. Bisher konnte allerdings noch keine Halterung entwickelt werden, mit der die kontinuierliche Messung möglich ist. Das innovativste Verfahren stellt die Erfassung der cranialen Pulsation mit einem hochsensitiven, kapazitiven Bewegungsmesser dar. Hierbei werden pulswellensynchrone µm-Bewegungen im Bereich der ehem. Großen Fontanelle erfasst. Diesen Punkt zu treffen ist allerdings nicht trivial, die Fixierung mittels elastischem Band anfällig für Störungen. Für die Auswertung zeigten sich erste Ansätze, die in weiteren Studien überprüft werden müssen. Wesentlich für die klinische Auswertung aller hier untersuchten Verfahren sind die Form der Kurve sowie der Trend über einen längeren Zeitraum. Insgesamt bietet sich die Nutzung der untersuchten Methoden vor allem für solche Patienten an, bei denen sich aus den bildgebenden Verfahren zwar noch keine Indikation zur operativen Therapie ergibt, aber dennoch Hinweise auf einen erhöhten intracraniellen Druck vorliegen, oder dies aus dem Verletzungsmechanismus zu erwarten ist.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordCraniale Pulsationdc.subject
KeywordInfraschallemissiondc.subject
KeywordNon-invasive ICP-Messungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHEncephaloceledc.subject.mesh
MeSHIntracranial hypertensiondc.subject.mesh
TitleMethoden der nicht-invasiven Messung des intracraniellen Druckes im Vergleich zu invasiven Methoden bei kontrollierter Veränderung des intracraniellen Druckesdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2831dc.identifier.doi
PPN736667520dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-83740dc.identifier.urn
GNDInfraschalldc.subject.gnd
GNDRheoencephalographiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2013-02-19T12:06:28Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.207uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID8374uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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