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AuthorBrucke, Markusdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:07:02Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:07:02Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractFragestellung: Wie sicher ist ein definierter Therapiealgorithmus für die kontinuierliche veno-venöse Hämodialyse mit regionaler Citratantikoagulation (RCA- CVVHD)? Die Betrachtung erfolgt unter dem speziellen Aspekt der durch die "Regionale Citrat-Antikoagulation (RCA)" hervorgerufenen Störungen der Kalzium-Homöostase und des Säure-Base-Haushaltes anhand von pH-Wert, Base Excess, ionisiertem Kalzium und Gesamt-Kalzium. Die Beurteilung der Prozessqualität erfolgt über die Analyse von Abweichungen der Kalziumkonzentration im Dialysegerät, über Abweichungen vom Behandlungsalgorithmus und über die Filterlaufzeiten. Methodik: Retrospektive Auswertung anonymisierter Dialyseprotokolle eines Jahres einer anästhesiologischen Intensivstation an einem Haus der Maximalversorgung. Ergebnis: Hohe Werte für das im Dialysegerät gemessene Kalzium selten waren. Im Median werden hohe Filterlaufzeiten erreicht. Veränderungen der Patientenhomöostase waren nicht häufig: Nur ein Patient wurde identifiziert, bei dem die RCA-CVVHD offensichtlich aufgrund einer Citratakkumulation abgebrochen wurde. Ein weiterer Patient verstarb während der RCA-CVVHD, während gleichzeitig Hinweise für eine mögliche Citrat-Stoffwechselstörung vorlagen. Hyper- und Hypokalzämien des ionisierten Kalziums kamen selten vor. Der untersuchte Behandlungsalgorithmus wurde in der Regel gut eingehalten, wobei es in einer relevanten Zahl an Fällen dennoch zu Abweichungen davon kam. Erstaunlicherweise kam es aber bei diesen Abweichungen nur in einem geringen Anteil tatsächlich zu einer Verschlechterung des zu steuernden Parameters. Fazit: Es konnte gezeigt werden, dass die Behandlung des akuten Nierenversagens mittels RCA-CVVHD auch auf nicht nephrologisch spezialisierten Intensivstationen einen ausreichend sicheren und effektiven Prozess darstellt. Dieses Verfahren kann also mit hoher Prozessqualität und Sicherheit auch außerhalb spezialisierter Zentren durchgeführt werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordCVVHDFdc.subject
KeywordProzessqualitätdc.subject
KeywordRegionale Citratantkoagulationdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDialysisdc.subject.mesh
TitleUntersuchung zur Sicherheit und Prozessqualität der kontinuierlichen veno- venösen Hämodialyse mit regionaler Citratantikoagulationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2817dc.identifier.doi
PPN734865023dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-83419dc.identifier.urn
GNDDialysedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2013-01-16T09:44:36Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.156uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8341uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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