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AuthorHabelt, Sabinedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:06:53Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:06:53Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractUngewollte Kinderlosigkeit kommt in Deutschland mit einer hohen Inzidenz vor und verursacht bei den betroffenen Paaren einen hohen Leidensdruck. Die Schwangerschaftsrate bei assistierter Reproduktion beträgt ca. 26 % pro Behandlungszyklus. Daher stellt sich immer wieder die Frage nach Optimierungsmöglichkeiten für die assistierte Reproduktion. In dieser Arbeit wurden retrospektiv über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren 9938 Zyklen von In-vitro-Fertilisation (IVF) und Intracytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) untersucht. Als Erfolgsraten wurden Transferrate, Implantationsrate und zwei Schwangerschaftsraten berechnet. Zusätzlich wurde ein eventueller Zusammenhang mit einigen Wetterparametern getestet. Ziel dieser Studie war es, zu prüfen, ob eine saisonale oder monatliche Abhängigkeit bei den IVF- und ICSI-Ergebnissen vorhanden ist, und ob es eine Korrelation mit verschiedenen Wetterparametern gibt. Wir kamen zu folgenden Ergebnissen: Die Transferrate der IVF und der ICSI zeigen in einzelnen Monaten signifikante Unterschiede. Klinisch relevanter sind jedoch die Implantations- und Schwangerschaftsraten. Sie liegen bei der IVF in den Monaten Februar und Juli signifikant unter dem Durchschnitt. Bei der ICSI hingegen gibt es keine signifikanten Schwankungen in den Monaten oder Jahreszeiten. Eine Erklärung, warum ausgerechnet in diesen beiden Monaten die Implantations- und Schwangerschaftsraten der IVF niedriger sind, konnten wir nicht finden. Die Wetterparameter Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und Anzahl der Sonnenstunden haben keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit eines Transfers, einer Implantation oder einer Schwangerschaft. Die Temperatur hat mit Ausnahme der IVF-Transferrate ebenfalls keinen signifikanten Einfluss auf die Erfolgsraten. Mit Sicherheit spielen im klinischen Alltag der assistierten Reproduktion andere Faktoren wie z.B. Alter der Frau oder Dauer der Infertiliät eine weitaus größere Rolle als Wetterparameter oder die Jahreszeit.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordAssistierte Reproduktiondc.subject
KeywordIntertilitätdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHFertilization in vitrodc.subject.mesh
MeSHReproductive medicinedc.subject.mesh
MeSHSperm injections, intracytoplasmaticdc.subject.mesh
MeSHSperm injections, intracytoplasmicdc.subject.mesh
TitleUntersuchung zur saisonalen Abhängigkeit der Ergebnisse bei assistierter Reproduktiondc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2800dc.identifier.doi
PPN734397410dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-83057dc.identifier.urn
GNDExtrakorporale Befruchtungdc.subject.gnd
GNDIntracytoplasmatische Spermatozoeninjektiondc.subject.gnd
GNDJahreszeitdc.subject.gnd
GNDSaisonale Komponentedc.subject.gnd
GNDSterilitätdc.subject.gnd
GNDWetterdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2013-01-08T09:59:49Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.159uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID8305uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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