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AuthorHartmann, Nele Katharinadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:06:52Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:06:52Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractHintergrund und Zielsetzung: Bei Pseudotumor cerebri handelt es sich um ein erworbenes neurologisches Krankheitsbild, das durch einen erhöhten Hirndruck ohne intrakranielles Korrelat oder sekundäre Ursache charakterisiert ist. Ziel dieser Arbeit war es, Biomarker im Liquor von an PTC erkrankten Patienten ausfindig zu machen, die neue Erkenntnisse über die bislang noch weitgehend unklare Pathogenese der Erkrankung liefern könnten. Material und Methoden: Es wurden Liquorproben von Patienten mit PTC (n = 18) mit alters- und geschlechtsgematchten Normalkontrollen (n = 18) verglichen und hierfür mittels 2D-Gelelektrophorese aufgetrennt. Im Anschluss daran wurden die Gele mittels DeCyder Software (Amersham Biosciences) analysiert. Proteinspots mit signifikantem Volumenunterschied wurden von der Firma TOPLAB GmbH, Martinsried, manuell gepickt und anschließend massenspektrometrisch analysiert. Im Anschluss validierten wir bestimmte Proteine mittels ELISA. Ergebnisse Die Spotanalyse mit signifikantem Volumenunterschied ergab 71 Spots, die 10 Proteinen zuzuordnen waren. Sechs Proteine lagen bei PTC hochreguliert vor, hierunter zum Beispiel Alpha-1-Antitrypsin, Haptoglobin und Sterol-regulatorisches-Element-Bindungsprotein 1. Vier Proteine lagen herabreguliert vor, hierunter Hemopexin und Angiotensinogen. Vor allem Angiotensinogen hatte in Anbetracht der Existenz eines intrinsischen, im Gehirn lokalisierten Renin-Angiotensin-Systems unser Interesse geweckt. Die statistische Auswertung konnte einen signifikanten Unterschied des Angiotensinogenindexes innerhalb der Gruppen aufweisen. Schlussfolgerung: Einige der identifizierten Proteine, insbesondere Angiotensinogen, lieferten möglicherweise einen vielversprechenden Biomarker bei PTC, die neue Erkenntnisse über die Pathogenese der Erkrankung liefern könnten. Weitere Studien müssen zeigen, welche Relevanz Angiotensinogen und die anderen oben genannten Proteine für PTC haben.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBiological markersdc.subject.mesh
MeSHPseudotumor cerebridc.subject.mesh
TitleLiquorproteomanalyse zur Identifizierung von Biomarkern bei Patienten mit Pseudotumor cerebridc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2798dc.identifier.doi
PPN732747910dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-83026dc.identifier.urn
GNDBiomarkerdc.subject.gnd
GNDProteomanalysedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-12-14T08:50:54Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8302uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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