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AuthorEisenhofer-Shiban, Susannedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:06:48Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:06:48Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractDie vorliegende Arbeit wertet die Behandlungsergebnisse von 92 Patienten der medizinischen-onkologischen Tagesklinik der Universität Ulm aus, die aufgrund eines metastasierten kolorektalen Karzinoms in dem Zeitraum zwischen 2000 bis 2005 mit einer zytostatischen Therapie behandelt worden sind. Bei diesem Patientenkollektiv konnte im Beobachtungszeitraum hinsichtlich der Behandlungsschemata eine eindeutige Entwicklung weg von der Monotherapie hin zu einer Kombinationstherapie in der First-line beobachtet werden. Allerdings kann anhand der hier erhobenen und in anderen Arbeiten veröffentlichten Daten derzeit keine therapeutische Reihenfolge der Chemotherapieprotokolle festgelegt werden Die Auswertung zeigte in den letzten Jahren einen leichten Trend zu einer steigenden Anzahl an Therapielinien. Die mediane Überlebenszeit unseres Patientenkollektivs lag, im Vergleich zu anderen aktuellen Studien, mit 16,5 Monaten im unteren Bereich der publizierten Werte. Patienten unserer Ambulanz, die im Rahmen von klinischen Studien behandelt wurden, hatten ein um drei Monate höheres medianes OS (18,1 Monate) als solche mit Behandlung außerhalb klinischer Studien. In einer multiplen Überlebenszeitanalyse mit dem Cox-Modell sind neben den "Köhne-Faktoren" auch Alter, Lactatdehydrogenase (LDH) und Grading auf ihre prognostische Relevanz untersucht worden. Meine Auswertung ergab für den Eastern Cooperative Oncology Group-Status (ECOG-Status) und die Leukozytenzahl eine statistische Bedeutung. Bei den Patienten, die eine "targeted-therapy" erhalten haben, konnte ich ein deutlich längeres medianes Überleben beobachten. Unklar ist, inwieweit dies durch die Antikörpertherapie oder durch eine Auswahl von Patienten in gutem Allgemeinzustand in den Studien bedingt war. Neben klinischen Parametern werden in naher Zukunft molekulare Marker von steigender Bedeutung zur Therapieauswahl und Abschätzung der Prognose sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordMetastasiertes kolorektales Karzinomdc.subject
KeywordPrognostische Faktorendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHColorectal neoplasms; Therapydc.subject.mesh
MeSHPrognosisdc.subject.mesh
TitleTherapie und Einflussfaktoren bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom - Beobachtung bei 92 konsekutiven Patienten in der gastro-onkologischen Ambulanz der Universitätsklinik Ulm zwischen 2000 und 2005dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2785dc.identifier.doi
PPN732367832dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-82803dc.identifier.urn
GNDDickdarmkrebsdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-12-06T08:34:09Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.124uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8280uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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