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AuthorGroh, Raphaeladc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:06:34Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:06:34Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractAufgrund der demografischen Entwicklung und dem Anstieg der Prävalenz von Krebserkrankungen im Alter ist in den nächsten Jahren mit einer steigenden Anzahl älterer Chemotherapiepatienten zu rechnen. Dies stellt die behandelnden Ärzte vor die Herausforderung, für den einzelnen Patienten mit unterschiedlichen Einschränkungen und Ressourcen die geeignete Therapie zu finden. Eine Möglichkeit die heterogene Gruppe älterer Patienten in verschiedenen Kategorien zu beschreiben ist das geriatrische Assessment. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob eine Prädiktion der Toxizität durch ein geriatrisches Assessment möglich ist und ob die Assessmentergebnisse einen Einfluss auf den Verlauf der Chemotherapie haben. Es wurde bei 24 Patientinnen jeweils zu Beginn, zur Mitte und am Ende der Chemotherapie ein geriatrisches Assessment durchgeführt. Die Toxizitäten wurden bei jedem Zyklus mittels der allgemeinen Toxizitätskriterien CTC nach NCI, Version 2.0, ermittelt. Bezüglich Toxizitäten 3. Grades ergab sich kein bis geringer Zusammenhang für die Assessmentinstrumente MMSE, Barthel-Index, Karnofsky-Index, Charlson-Index und Polymedikation. Ein schwacher bis mäßiger Zusammenhang ergab sich für den DemTect, die GDS sowie die IADL. Im Verlauf der Chemotherapie kam es zu keiner signifikanten Veränderung der Assessmentergebnisse bei allen Instrumenten. Prozentual wurde bei auffälligem DemTect, Karnsofsky-Index und einer Polymedikation häufiger eine Intervallverlängerung durchgeführt als in der gesamten Gruppe. Eine Dosisreduktion erfolgte häufiger bei den Probanden mit auffälligem DemTect, GDS, Barthel-Index, IADL, Charlson-Index und der Polymedikation. Ein Therapieabbruch war im Hinblick auf alle Assessmentinstrumente häufiger, wenn ein auffälliges Ergebnis vorlag. Anhand dieser Studie ergeben sich einige Hinweise über die Aussagekraft eines geriatrischen Assessments sowie in die Problematik bei der Untersuchung eines sehr heterogenen Patientenkollektivs.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordGeriatrisches Assessmentdc.subject
KeywordToxicitydc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAdverse effectsdc.subject.mesh
MeSHGeriatric assessmentdc.subject.mesh
MeSHNeoplasms; Therapydc.subject.mesh
TitleWertigkeit eines geriatrischen Assessments in der Chemotherapie der älteren onkologischen Patientindc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2752dc.identifier.doi
PPN729487415dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-82344dc.identifier.urn
GNDNebenwirkungdc.subject.gnd
GNDToxizitätdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-11-05T11:40:28Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.073uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8234uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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