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AuthorKohler, Joachimdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:06:29Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:06:29Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractEinleitung: In den letzten Jahren hat sich bei Patienten mit hämorrhagischem Schock und Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma die Therapie mit hyperosmolarer isoonkotischer Infusion, der so genannten Small-volume Resuscitation (SVR) etabliert. Material und Methoden: Retrospektive Studie von 342 Traumapatienten, welche in den Jahren 1998 bis 2005 durch das Notarztteam des Rettungshubschraubers Christoph 22 Ulm primärversorgt wurden und hierbei hyperosmolare isoonkotische Infusionslösung erhalten haben. Neben allgemeinen demographischen Daten zur Charakterisierung des Traumakollektives wurde das hämodynamische Profil jedes Patienten inklusive des Gesamtvolumenbedarfs bis zur Ankunft in der Zielklinik bestimmt. Nach Abschluss der Diagnostik in der Klinik wurde der Injury Severity Score (ISS) errechnet. Zur Beantwortung der Fragestellungen erfolgte die Betrachtung von Subgruppen zum einen anhand des vorliegenden Verletzungsmusters wie Polytrauma (ISS >16), schweres Schädel-Hirn-Trauma (GCS kleiner/gleich 8) und Einklemmungstrauma, zum anderen anhand des initialen Blutdrucks am Unfallort. Ergebnisse: Der männlichen Anteil betrug 70,2%, das mittlere Alter 35 Jahre und es dominierte das stumpfe Trauma (96,8%). Ursächlich waren Verkehrsunfälle am häufigsten (85,1%), mit Verletzungen mehrerer Körperregionen (NACA-Score =6, ISS=29). Bei 43,9% wurde mit einem systolischen Blutdruck kleiner/gleich 80 mmHg ein Schockgeschehen diagnostiziert, und bei 73,1% wurde die Verdachtsdiagnose eines schweren SHT gestellt. Im Verlauf der SVR konnte mit der Applikation von 250 ml HyperHAES® die Hämodynamik aus dem Schockgeschehen in kurzer Zeit in normotensive Werte rückgeführt werden. Der Erhalt erfolgte durch eine konventionelle Volumentherapie mit der Kombination von Kristalloiden und Kolloiden. Es wurde nur eine moderate Erhöhung des Serumnatriums beobachtet. Schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen traten nicht auf. Somit erwies sich das Konzept der SVR im Routineeinsatz als effektiv und sicher.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordVolumentherapiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHFluid therapy; Methodsdc.subject.mesh
MeSHResuscitation; Methodsdc.subject.mesh
MeSHShock, hemorrhagic; Drug therapydc.subject.mesh
MeSHWounds and injuriesdc.subject.mesh
TitlePräklinische Anwendung von "Small-volume Resuscitation" an einem traumatologischen Patientenkollektiv - Erfahrungen des Luftrettungszentrums Christoph 22 Ulmdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2736dc.identifier.doi
PPN726956929dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-81932dc.identifier.urn
GNDHämorrhagischer Schockdc.subject.gnd
GNDLuftrettungdc.subject.gnd
GNDVolumensubstitutiondc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-09-04T14:14:59Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.054uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID8193uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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