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AuthorBäuerle, Susannedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:06:22Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:06:22Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractAnliegen: Es wurde eine Prozessevaluation einer randomisierten, kontrollierten, multizentrischen, bedarfsorientierten Entlassungsplanungsstudie für Patienten mit hoher Inanspruchnahme des psychiatrischen Versorgungssystems durchgeführt. Methode: Es wurde überprüft, welche Patienten von der Intervention nicht erreicht wurden. Weiterhin wurden (a) die Umsetzung von Lösungsvorschlägen für die häufigsten ungedeckten Bedarfe und (b) die Ursachen einer schlechten Umsetzung der Lösungsvorschläge ausgewertet (als Hinweis auf Defizite des Hilfesystems der Entlassplanung). Überprüft wurden mögliche Faktoren (z.B. Umsetzung, Zufriedenheit mit Lösungsvorschlägen), die Interventionsergebnisse begründen und durch Optimierung zu Verbesserungen der Interventionsergebnisse führen könnten. Statistisch wurden Chi2-Test, t-Test, U-Test und ANOVA mit Messwiederholung angewandt. Ergebnisse: Unter Interventions-Dropouts waren mehr Männer, mehr ledige und kinderlose Studienteilnehmer, mehr Patienten mit der Diagnose Schizophrenie und höherer stationärer Verweildauer. Es ergaben sich Hinweise auf Schwächen des Hilfesystems der Entlassungsplanung, da in 40 - 50 % der Lösungsvorschläge bei den häufigsten ungedeckten Bedarfen die Bedarfe ungedeckt blieben. Die Ursache einer schlechten Umsetzung lag zu 50 - 60 % bei den Teilnehmern selbst; die knappen verfügbaren Angaben wiesen als Ursache auf krankheitsbedingte Antriebslosigkeit und Non-Compliance hin. Eine gute Umsetzung der Lösungsvorschläge führte zu einer Verminderung der Anzahl ungedeckter Bedarfe im Verlauf. Die "sehr zufriedenen" Teilnehmer zeigten die größte Abnahme ungedeckter Bedarfe. Schlussfolgerung: Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen sollten intensiver betreut werden, um Behandlungsabbrüche zu vermindern. Auf Ursachen einer schlechten Umsetzung, Unzufriedenheit mit Interventionsangeboten und Non-Compliance sollte eingegangen werden, da die Optimierung zu einer Verbesserung der Interventionsergebnisse führen könnte.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordProzessevaluationdc.subject
KeywordRandomisiert kontrollierte Studiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHIntervention studiesdc.subject.mesh
MeSHPatient dischargedc.subject.mesh
TitleUmsetzung einer bedarfsorientierten Entlassungsplanung für Patienten mit hoher Inanspruchnahme des psychiatrischen Versorgungssystems: eine Prozessevaluationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2717dc.identifier.doi
PPN725586842dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-81185dc.identifier.urn
GNDEntlassungsplanungdc.subject.gnd
GNDIntervention <Medizin>dc.subject.gnd
GNDPsychiatrische Versorgungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-07-27T10:16:35Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 13.041uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID8118uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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