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AuthorLohr, Bernharddc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:06:17Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:06:17Zdc.date.available
Year of creation2012dc.date.created
AbstractInfektionsraten nach infrainguinalen Bypassoperationen sind nach herrschender Meinung mit hohen Morbiditäts- und Mortalitätsraten verbunden. Insbesondere die Risikofaktoren, die einen derartigen Infekt begünstigen, werden kontrovers diskutiert. Von besonderem Interesse ist auch welches chirurgische Management bei Vorliegen eines infrainguinalen Infektes nach einer Gefäßoperation angewendet werden sollte. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieser Arbeit eine retrospektive Analyse aller Patienten, die wegen Infektion einer Gefäßprothese im Zeitraum zwischen 01.01.1993 und 31.12.2009 an der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universität Ulm behandelt wurden, anzufertigen. Es sind 115 Bypässe verteilt auf 105 Patienten untersucht worden. Um Entwicklungstendenzen beurteilen zu können sind für die Auswertung zwei Kohorten gebildet worden. In die Gruppe A fallen alle Fälle zwischen 01.01.1993 - 31.12.1999 (52 Fälle) und in die Gruppe B alle Fälle zwischen 01.01.2000 bis 31.12.2009 (63 Fälle). Die erfassten Risikofaktoren sind: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Herzerkrankung und ein etwaiger Nikotin-abusus. Des Weiteren sind bypassspezifische Daten (Bypassverlauf und Bypassmaterial), der Entzündungsgrad nach Szilagyi, das chirurgisches Management, Amputations- und Mortalitätsraten erfasst worden. Es zeigt sich, dass ein Wundinfekt nach einer infrainguinalen Gefäßoperation ein multifaktorielles Geschehen ist. Generell haben Bypassinfekte hohe Morbiditäts- und Mortalitätsraten. Dies gilt auch für infrainguinale Bypassinfekte, die in dieser Studie untersucht worden sind, aber durch ein konsequentes chirurgisches Management sind sowohl Morbiditäts- als auch Mortalitätsraten akzeptabel.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordInfrainguinaler Gefäßprotheseninfarktdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHRisk management; Methodsdc.subject.mesh
MeSHVascular surgical proceduresdc.subject.mesh
TitleÄnderung der Mortalitäts- und Amputationsraten bei infrainguinaler Gefäßrekonstruktion unter besonderer Berücksichtigung des chirurgischen Managementsdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2703dc.identifier.doi
PPN72099909Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-80946dc.identifier.urn
GNDBypassoperationdc.subject.gnd
GNDGefäßprothesedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-07-20T09:57:28Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 12.993uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8094uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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