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AuthorHabib, Rayandc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T09:05:58Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T09:05:58Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractEinleitung: Häufig werden bei Patienten mit einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) Eisenüberladungen beobachtet, die die Progredienz der Erkrankung von einer simplen Steatose hin zu einer Steatohepatitis (NASH), Leberfibrose und in manchen Fällen sogar zum hepatozellulären Karzinom beschleunigen können. Der genaue Pathomechanismus dieser sekundären Eisenüberladung ist allerdings bislang noch nicht geklärt. Eine gestörte Regulation des zentralen Eisenregulators Hepcidin könnte eine entscheidende Rolle spielen. Ziel: In dieser Doktorarbeit sollte der Einfluss von gesättigten Fettsäuren auf die Expression des Peptidhormons Hepcidin, die Proteine der Hepcidin-regulierenden-Signalkaskaden sowie auf den Eisenstoffwechsel der Zellen untersucht werden. Methoden: HepG2- und Hep3B-Zellen wurden mit Palmitinsäure in Konzentrationen von 0,1 bis 1 mM über 24 h stimuliert. Die Expression von Hepcidin, IL6, BMP6, SMAD4, HFE, STAT3, HJV, IREG1, TfR1/2 wurden mittels quantitativer RT-PCR untersucht. Auf Proteinebene wurden Western-Blot- und Immunfluoreszenz-Analysen durchgeführt. Ergebnisse: Die Zelllinien wurden als geeignete NAFLD-Zellmodelle etabliert. In den Zellen konnte nach Stimulation mit 1 mM Palmitinsäure ein drastischer Abfall der Hepcidin Konzentration auf RNA- sowie Proteinebene beobachtet werden. Überraschenderweise zeigten die Hepcidin-stimulierenden-Signalkaskaden einen signifikanten Anstieg in ihrer Expression. Bei den Proteinen des Eisenstoffwechsels wies IREG1 eine erhöhte Expression auf, TfR1 zeigte einen signifikanten Abfall. In den mit Palmitinsäure stimulierten Zellen zeigte sich ein signifikant erhöhter Eisengehalt gegenüber der Kontrolle. Schlussfolgerung: Im Rahmen der Doktorarbeit konnte gezeigt werden, dass im NAFLD-Zellmodell gesättigte Fettsäuren Hepcidin runter regulieren, eine Eisenüberladung der Zellen hervorrufen und dadurch die Expression der Proteine der Hepcidin-regulierenden-Signalkaskaden und des Eisenstoffwechsels beeinflussen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordNAFLDdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAntimicrobial cationic peptidesdc.subject.mesh
MeSHFatty liverdc.subject.mesh
MeSHHepcidinsdc.subject.mesh
MeSHIron metabolism disordersdc.subject.mesh
TitleDie Rolle von Hepcidin bei der Fett induzierten Eisenüberladung und Hyperferritinämiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2663dc.identifier.doi
PPN718911970dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-80276dc.identifier.urn
GNDSiderosedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-06-15T07:36:29Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID8027uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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