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AuthorHeinz, Patrickdc.contributor.author
Date of accession2020-01-31T09:00:03Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2020-01-31T09:00:03Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2020-01-31dc.date.issued
AbstractDiese prospektive Studie wurde an einer Subgruppe des EMIL-Kollektivs (Echinococcus multilocularis und andere innere Erkrankungen in Leutkirch) durchgeführt. Ursprüngliches Ziel der bevölkerungsbasierten EMIL-I-Studie war es, die Prävalenz von Echinococcus multilocularis an einem städtischen Kollektiv in Leutkirch zu erheben. 2013 erfolgte im Rahmen der EMIL-II-Studie eine Nachuntersuchung von 406 Probanden. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Betrachtung eines möglichen Zusammenhangs des Serumwertes von Apolipoprotein C3 mit einer Stetaosis hepatis sowie Komponenten des Metabolischen Syndroms. Der Frage sollte nachgegangen werden, ob Apolipoprotein C3 in der täglichen Routine als diagnostischer Parameter oder prädiktiver Marker zur Erfassung von Risikopatienten geeignet ist. Zusätzlich wurden weitere Einflussgrößen dahingehend betrachtet. Nach Anwendung der Ausschlusskriterien waren für ein Subkollektiv von 406 Probanden das klinische Profil, anthropometrische Daten, Laborwerte und das Ergebnis der Ultraschalluntersuchung vorhanden. Das untersuchte Kollektiv bestand aus 193 (47,5%) Frauen und 213 (52,5%) Männern, mit einer Altersspanne zwischen 26 und 75 Jahren. Im durchschnittlich 58 Jahre alten Kollektiv zeigten Frauen 2013 im Mittel höhere Werte für den BMI (Body-Mass-Index), Männer für die WHR (Waist-to-hip-Ratio). Der Wert für HDL-C (High Density Lipoprotein- Cholesterin) war bei Männern signifikant niedriger. Eine Steatosis hepatis konnte sonographisch für 209 (51,5%) Individuen diagnostiziert werden, wobei 112 davon männlich waren. Für Komponenten des Metabolischen Syndroms konnten neben dem HDL-C-Wert keine geschlechtstypischen Unterschiede festgestellt werden. Für den Apolipoprotein C3-Serumwert ergab sich kein Geschlechtsunterschied (p=0,8865). Apolipoprotein C3 korrelierte nicht signifikant invers mit den HDL-C- Werten und signifikant positiv mit den Randomglukosewerten für die Datenerhebung 2013. Für den Serumwert von Apolipoprotein C3 konnte in unserer Analyse eine signifikante positive Korrelation mit einer prävalenten Leberverfettung (p<0.0001) erhoben werden, bei jedoch niedrigem positiven Korrelationskoeffizienten in der univariaten Analyse (r=0,20415). Die signifikante positive Korrelation konnte sowohl für beide Geschlechter, als auch für Studienteilnehmer über bzw. unter 50 Jahren erfasst werden. Bei Betrachtung der unterschiedlichen Steatosegrade lässt sich eine positive Assoziation zwischen gemessener Menge an Apolipoprotein C3 und Stärke der Leberverfettung beobachten (p<0.0001). Im Langzeitverlauf zeigten Probanden mit zum zweiten Untersuchungszeitpunkt neu aufgetretener Leberverfettung einen im Mittel signifikant höheren Serumwert von Apolipoprotein C3, eine Remission der Fettleber führte zu einem nicht signifikant niedrigeren Serumwert von Apolipoprotein C3. 60 Studienteilnehmern mit einer Remission der Fettleber standen 48 Neuerkrankte gegenüber. Eine Steatosis hepatis zeigte in diesem Kollektiv einen signifikanten Zusammenhang mit vielen Komponenten eines Metabolischen Syndroms. Apolipoprotein C3 scheint möglicherweise als prädiktiver Marker einer Steatosis hepatis im Langzeitverlauf einen Stellenwert im klinischen Alltag einnehmen zu können. Zur besseren Beurteilung des diagnostischen Potentials sind weitere prospektive Untersuchungen an anderen Bevölkerungsgruppen nötig.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordApolipoprotein C3dc.subject
KeywordFatty liverdc.subject
KeywordFollow-Updc.subject
KeywordSteatosis hepatisdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHFatty liverdc.subject.mesh
MeSHDiabetes mellitusdc.subject.mesh
MeSHInsulin resistancedc.subject.mesh
MeSHApolipoproteinsdc.subject.mesh
TitleVergleich der Veränderung von Apolipoprotein C3 im Follow-Up mit einer Steatosis hepatis und Komponenten des Metabolischen Syndroms in einer zufälligen Bevölkerungsstichprobedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2020-01-16dcterms.dateAccepted
RefereeKratzer, Wolfgangdc.contributor.referee
RefereeGräter, Tilmanndc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-24837dc.identifier.doi
PPN168905932Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-24900-4dc.identifier.urn
GNDFettleberdc.subject.gnd
GNDMetabolisches Syndromdc.subject.gnd
GNDDiabetes mellitusdc.subject.gnd
GNDInsulinresistenzdc.subject.gnd
GNDApolipoproteinedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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