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AuthorBumann-Melnyk, Markdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:55:17Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:55:17Zdc.date.available
Year of creation2004dc.date.created
AbstractDas Ziel der Studie war es, den Einfluss eines geschlossenen Weichteilschadens auf die Frakturheilung zu untersuchen. 67 WISTAR Ratten wurden in die Gruppen Fraktur (A), Weichteilschaden ohne Fraktur (B), Fraktur mit Weichteilschaden (C) unterteilt. Die Bestimmung von Durchblutungsparametern mittels der Laser Doppler Flowmetrie als nicht invasives Verfahren wurde prä- und postoperativ nach dem 1., 3., 7., 14. und 28. Tag im Frakturspalt - distal und proximal der Fraktur und Weichteilgewebe - durchgeführt. Während für die Gruppe Weichteilschaden nur Blutflussmessungen bis zum Tag 14 durchgeführt wurden, erfolgte nach 28 Tagen für beide Frakturgruppen (A + C) durch 3-Punkt-Biegung die Bestimmung der mechanischen Eigenschaften der geheilten Tibien. Mittels einer modifizierten Methode nach Rhinelander wurden Gefäßstrukturen mit Mikropaque angefärbt und mit einem computergestützten Auswertemodus quantifiziert. Der mechanische Test konnte keine signifikanten Unterschiede zwischen Fraktur und Fraktur mit Weichteilschaden nachweisen. Der Blutfluss im Frakturspalt ist nur am Tag 1 vom Weichteilschaden negativ beeinflusst. Während sich die Perfusion nach Weichteilschädigung in der proximalen Region über den gesamten Untersuchungszeitraum nicht normalisiert, beginnt die Revaskularisierung im distalen Abschnitt bereits am 1. Tag anstatt am 3. Tag nach Fraktur. Erstmals konnte mit der Angiographie eine dreidimensionale Darstellung generiert werden. Eine valide Quantifizierung dieser Strukturen konnte allerdings nicht erzielt werden. Der Nachweis, dass ein geschlossener Weichteilschaden die Frakturheilung nicht beeinflusst, ist für den klinischen Alltag bedeutsam. Vermutlich ist trotz eines lokal begrenzten Weichteilschadens die generelle Integrität des Muskels und die intakte Muskel-Periost-Knochen-Verbindung für das immanente osteogene Potential dieser Strukturen bedeutsam.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordBlutflussmessungdc.subject
KeywordKleintiermodell Rattedc.subject
KeywordMikroangiographiedc.subject
KeywordWeichteilschadendc.subject
MeSHFracture healingdc.subject.mesh
TitleDer Einfluss eines Weichteilschadens auf die Frakturheilung - eine biomechanische und angiographische Untersuchungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-221dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-39624dc.identifier.urn
GNDBiomechanikdc.subject.gnd
GNDFrakturheilungdc.subject.gnd
GNDLaser-Doppler-Anemometriedc.subject.gnd
GNDMikrocomputertomographiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2004-04-29T09:08:32Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.383 ; W: W-H 7.755uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID3962uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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