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AuthorLampe, Yvonne Mariannedc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:55:14Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:55:14Zdc.date.available
Year of creation2003dc.date.created
AbstractDie Transkranielle Magnetstimulation hat bei Stimulation von bei Depression pathophysiologisch relevanten Arealen einen möglichen antidepressiven Effekt. In der vorliegenden Studie wurde der therapeutische Erfolg der neuronavigierten rTMS in Abhängigkeit von einem präfrontalen Hypometabolismus untersucht. Vor Beginn der Stimulation angefertigte MRT-Bilder wurden in ein adaptiertes Programm eines Neuronavigationssystems eingespielt, damit die Magnetspule präzise zum gewünschten Stimulationsort navigiert, und ihre Positionierung während der Stimulationssitzung kontinuierlich und in Echtzeit überwacht werden konnte. Eine FDG-PET des Gehirns gab im Seitenvergleich Aufschluß über einen relativen präfrontalen Hypometabolismus der Patienten. Konnte ein solcher ermittelt werden, wurde am Ort der Stoffwechselminderung stimuliert. Bei seitengleicher Stoffwechsellage erfolgte die Stimulation randomisiert rechts- oder linksseitig. 25 Patienten mit unipolarer Depression erhielten rTMS als Add-on zu ihrer konventionellen medikamentösen antidepressiven Therapie. Um den Schweregrad der Depression und die Entwicklung der Symptomatik quantifizieren zu können, wurden drei Ratingskalen eingesetzt: Die Hamilton Depression Rating Scale und die Montgomery Asberg Depression Rating Scale als Fremdratings und das Beck's Depression Inventory zur Selbsteinschätzung. Es zeigt sich eine signifikante Verbesserung der depressiven Symptomatik nach Verum-Stimulation mit neuronavigierter rTMS. Die Plazebo-Stimulation bleibt ohne therapeutischen Erfolg. Die Studie zeigt einen guten antidepressiven Effekt der rTMS bei einem Drittel der Patienten. Der Trend einer besseren Wirksamkeit der antidepressiven rTMS bei relativem Hypometabolismus muss mit größeren Fallzahlen bestätigt werden. Ob die zerebrale Stoffwechsellage der Patienten vor Stimulationsbeginn als Kriterium zur Therapieerfolgsvorhersage genutzt werden kann, muss in weiteren Studien untersucht werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFDG-PETdc.subject
KeywordNeuronavigationdc.subject
MeSHDepressiondc.subject.mesh
MeSHDepressive disorder. Therapydc.subject.mesh
MeSHMagnetic resonance imagingdc.subject.mesh
TitleDie neuronavigierte repetitive Transkranielle Magnetstimulation zur Behandlung depressiver Erkrankungen: eine Studie zur Untersuchung des antidepressiven Effekts in Abhängigkeit vom zerebralen Metabolismusdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-213dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-36635dc.identifier.urn
GNDTranskranielle magnetische Stimulationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2004-01-19T19:23:08Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.289 ; P: J-H 9.947uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID3663uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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