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AuthorHamann, Karendc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:25:23Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:25:23Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractTeil I: Hintergrund: Patienten mit Schizophrenie haben ein erhöhtes Gewaltrisiko. Der überwiegende Teil forensischer Patienten mit Schizophrenie wurde zuvor in der Allgemeinpsychiatrie behandelt. Dies prädestiniert die Allgemeinpsychiatrie für die Gewaltprävention. Methodik: Machbarkeitsstudie zur Gewaltprävention bei Patienten mit Schizophrenie in der Allgemeinpsychiatrie. Ergebnisse: 39,1% aller Aufnahmen von Patienten mit Schizophrenie standen im Zusammenhang mit Fremdaggression. Der Schweregrad war in der Regel gering. Es zeigte sich ein hoher Anteil von Nichtteilnehmern (83,1%). Das Behandlungsmanual erwies sich als sinnvoll und praktikabel. Fazit: Die Zielgruppe für Gewaltprävention zeichnet sich durch eine schwierige Erreichbarkeit aus. Positiv hervorzuheben ist eine geringe Dropout-Rate. Teil II: Hintergrund: Studien zu Aggression bei Schizophrenie erfordern häufig ein informiertes Einverständnis. Dies setzt Zustimmung und Kooperation seitens des Patienten voraus und es ist fraglich, inwieweit Studienteilnehmer repräsentativ für die Gesamtheit gewalttätiger Patienten mit Schizophrenie sind (externe Validität). Methodik: Systematische Literatursuche in den Datenbanken PubMed und PsycINFO mittels MesH terms (1966-2010). Ergebnisse: 33 Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Nur wenige Studien definierten Aggression oder Gewalt ausreichend, benannten einen cut-off Skalenwert für Aggression oder berichteten den Anteil der Verweigerer oder drop-outs oder führten einen systematischen Vergleich von Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern durch. Fazit: Daten zur Einschätzung der Stichprobenrepräsentativität werden nur unzureichend berichtet. Für einen Großteil der untersuchten Studien scheinen Zweifel hinsichtlich der externe Validität und der Generalisierbarkeit gerechtfertigt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPsychotic disordersdc.subject.mesh
MeSHSchizophreniadc.subject.mesh
MeSHViolencedc.subject.mesh
TitleGewalt- und Deliktprävention bei Patienten mit Schizophreniedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2330dc.identifier.doi
PPN716146886dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-79112dc.identifier.urn
GNDAggressiondc.subject.gnd
GNDGewaltdc.subject.gnd
GNDPsychosedc.subject.gnd
GNDSchizophreniedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2012-05-02T14:16:00Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionW: W-H 12.869uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID7911uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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