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AuthorTrenz, Kristinadc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:55:12Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:55:12Zdc.date.available
Year of creation2003dc.date.created
AbstractMutagensensitivität ist ein Merkmal vieler Krebserkrankungen. Auch bei einigen Brustkrebspatienten wurde eine erhöhte chromosomale Strahlensensitivität detektiert. In meiner Arbeit sollte im Mikronukleustest und im Comet-Assay untersucht werden, ob ein Zusammenhang zwischen BRCA1- oder BRCA2-Mutationen und Mutagensensitivität besteht. Des Weiteren sollten lymphoblastoide Zelllinien auf ihre Eignung als Modell zu Untersuchungen der Mutagensensitivität und der zugrunde liegenden Mechanismen untersucht werden. Die Untersuchung von Lymphozyten BRCA1- und BRCA2-heterozygoter Frauen im Mikronukleustest ließ eine erhöhte chromosomale Sensitivität erkennen. Sowohl gegenüber ionisierender Strahlung wie auch nach Behandlung mit H2O2 wurde dieser Effekt deutlich, was auf eine Funktion in der DNA-DSB-Reparatur wie auch in der Reparatur oxidativer Schäden hindeutet. Mit dem Comet-Assay konnte weder in der alkalischen Version noch in der neutralen Version ein Unterschied zwischen Zellen mit und ohne BRCA-Mutation hinsichtlich Induktion und Reparatur strahleninduzierter Schäden festgestellt werden. Die mit verschiedenen Cytostatika durchgeführten Experimente im MNT ließen eine erhöhte chromosomale Mutagensensitivität der BRCA1-heterozygoten Lymphozyten nach Behandlung mit DNA-schädigenden Substanzen erkennen. Diese Resultate unterstützen die kürzlich entdeckte Assoziation von BRCA1 mit dem BASC-Komplex. Die detaillierte Charakterisierung der 6 verwendeten Zelllinien wie auch die Analyse von DNA-Strangbrüchen und der DNA-DSB-Reparatur (neutraler Comet-Assay, Pulsfeldgelelektrophorese) konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen Zelllinien mit und ohne BRCA1-Mutation feststellen. Die Verwendung lymphoblastoider Zelllinien mit BRCA1-Mutation als Modellsystem für Untersuchungen zur Mutagensensitivität scheint aufgrund der hier erhobenen Daten limitiert zu sein, da eine Transformation von Lymphozyten zum Verlust der Mutagensensitivität führen kann.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordBRCA1dc.subject
KeywordBRCA1-Expressiondc.subject
KeywordBRCA2dc.subject
KeywordBRCA-Mutationendc.subject
KeywordLymphoblastoide Zellliniendc.subject
KeywordMikronucleustestdc.subject
KeywordMutagensensitivitätdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBreast neoplasmsdc.subject.mesh
TitleCharakterisierung der Mutagensensitivität von Lymphozyten und lymphoblastoiden Zelllinien mit BRCA-Mutationendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-207dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-33417dc.identifier.urn
GNDChemisches Mutagendc.subject.gnd
GNDComet Assaydc.subject.gnd
GNDLymphozytdc.subject.gnd
GNDPulsfeld-Gelelektrophoresedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2003-11-24T13:49:33Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 8.137 ; W: W-H 7.607uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID3341uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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