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AuthorAbler, Birgitdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:55:11Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:55:11Zdc.date.available
Year of creation2003dc.date.created
AbstractIn der vorliegenden Studie wurden funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) und transkranielle Magnetstimulation (TMS) im Rahmen einer Arbeitsgedächtnisuntersuchung kombiniert. Gemäß der Hypothese beeinträchtigt TMS über nach fMRT aktiven Gehirnarealen die Gedächtnisfunktion. Mit Hilfe der fMRT wurden bei 8 Probanden individuell Gehirnareale identifiziert, die im Merkintervall bei Durchführung einer modifizierten Sternberg-Aufgabe aktiv waren. Die Stimulation erfolgte anschließend während des Merkintervalls einer vergleichbaren Aufgabe, wobei die TMS-Spule neuronavigiert über den jeweiligen Aktivierungen positioniert wurde. Es wurden eine Kontrollstimulation über der nichtaktiven Gegenseite des Kortex und eine Scheinstimulation ohne Kontakt zur Kopfoberfläche durchgeführt. Die Probanden wurden mit einem kurzen Fragebogen zur subjektiven Beeinträchtigung durch die Stimulation befragt. Gemäß fMRT fanden sich Aktivierungen insbesondere im linken präfrontalen, prämotorischen und parietalen Kortex. Bei Stimulation der individuellen prämotorischen Aktivierungen wurden signifikant höhere Fehlerraten im Vergleich zur Kontrollbedingung festgestellt, nicht aber bei präfrontaler und parietaler TMS. Gegenüber der schmerzfreien Scheinstimulation wurden signifikant erhöhte Fehlerraten in der präfrontalen TMS-Bedingung gemessen. Die Auswertung der Fragebögen ergab, dass sich die Probanden besonders bei präfrontaler TMS durch den Schmerzreiz bei der Stimulation beeinträchtigt fühlten. Hohe durchschnittliche Fehlerraten waren hier korreliert mit hoher subjektiver Schmerzempfindung. Die Beeinträchtigung des Arbeitsgedächtnisses bei prämotorischer Stimulation kann bestehende Hypothesen zur Einbindung dieses Kortexareals in den Gedächtnisprozess stützen. Daneben weisen die Ergebnisse der präfrontalen Stimulation im Vergleich zur Scheinstimulation in Verbindung mit der Einschätzung der subjektiven Beeinträchtigung auf die Bedeutung der Kontrolle von Stimulationsnebenwirkungen hin.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordNeuronavigationdc.subject
KeywordTMS-Nebenwirkungendc.subject
MeSHMagnetic resonance imagingdc.subject.mesh
MeSHTranscranial magnetic stimulationdc.subject.mesh
TitleUntersuchung des Arbeitsgedächtnisses mit funktioneller Magnetresonanztomographie und neuronavigierter transkranieller Magnetstimulationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-203dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-32414dc.identifier.urn
GNDArbeitsgedächtnisdc.subject.gnd
GNDFunktionelle NMR-Tomographiedc.subject.gnd
GNDTranskranielle magnetische Stimulationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2003-10-07T15:17:16Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.195 ; W: W-H 10.418uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID3241uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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