Show simple item record

AuthorNordmann, Erikdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:25:14Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:25:14Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractUntersucht wird die Gastfamilienunterbringung als Alternative zur traditionellen Heimunterbringung von psychiatrisch auffälligen Jugendlichen. Untersuchungsziele: Klärung des Indikationsspektrums der Gastfamilienunterbrin-gung, Erfassung des Outcomes und der subjektiven Bewertung und Maßnahmenakzeptanz. Methode: Naturalistisches, quasi-experimentelles Zwei-Gruppen-Design mit Jugendlichen, die nach jugendpsychiatrischer Klinikbehandlung in Gastfamilien (n=54) oder in Heimeinrichtungen (n=66) untergebracht wurden. Daten von zwei Messzeitpunkten: Ausgangssituation (retrospektive Analyse der Klinikakte) und katamnestische Nachbefragung. Erhobene Daten: soziodemographische Merkmale, psychiatrische/familiäre Vorbelastung, Inanspruchnahme von Hilfen, Begründung der Indikationsstellung zur Gastfamilienunterbringung; bei Katamnese zusätzlich aktuelle psychische Symptombelastung, Lebens- und Maßnahmenzufriedenheit zum Katamnesezeitpunkt, qualitative Inhaltsanalyse eines Interviews zum subjektiven Erleben beider Maßnahmen. Ergebnisse: Beide Untersuchungsgruppen weisen vor der jeweiligen Maßnahme eine große Belastung auf (psychiatrische Vorerkrankungen, psychosoziale/familiäre Belastungsfaktoren, hohes Ausmaß an vorherigen psychiatrischen Therapien und Jugendhilfe-Interventionen). Die Indikationsstellung beruht primär auf emotionalen und Beziehungsbedürfnissen der Jugendlichen. In der Katamnese zeigen sich vergleichbare Ergebnisse bei den soziodemographi-schen Daten, der psychosozialen Integration und Gesundheit und der Lebenszufriedenheit. Das Gastfamilienmodell weist eine längere Unter-bringungsdauer auf, die durch eine stärkere Haltefunktion erklärt werden kann, sowie eine höhere Akzeptanz und Zufriedenheit bei den Betroffenen. Hinsichtlich der psychischen Symptombelastung sind die Ergebnisse nicht eindeutig. Diskussion: Die Ergebnisse zeigen, dass das Gastfamilienmodell inzwischen eine bewährte Alternative zur Heimunterbringung darstellt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordGastfamilienuntebrringungdc.subject
KeywordIndikationsstellungdc.subject
KeywordMaßnahmenzufriedenheitdc.subject
KeywordPsychische Symptombelastungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMental disorders. In adolescencedc.subject.mesh
TitlePsychiatrische Familienpflege und stationäre Heimunterbringung für Jugendliche im Vergleich - eine Studie zu differentieller Indikationsstellung und Outcome von Jugendhilfemaßnahmen für psychisch auffällige Jugendlichedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2278dc.identifier.doi
PPN165127262Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-77988dc.identifier.urn
GNDHeimunterbringungdc.subject.gnd
GNDJugendhilfedc.subject.gnd
GNDKatamnesedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2011-12-15T13:50:36Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 14.350; W: W-H 12.775uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID7798uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record