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AuthorVetter, Janinadc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:25:13Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:25:13Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractMultimodale Therapiekonzepte maligner Erkrankungen haben zu einer Intensivierung der Therapie geführt. Dies führte dazu, dass das Nebenwirkungsrisiko der Behandlung stieg, während sich der zusätzliche Benefit relativ gering gestaltete. Nicht zuletzt stiegen auch die Kosten für die jeweilige Therapie deutlich an. Den Nutzen dieser ergänzenden Therapien für den jeweiligen Patienten abzuschätzen wurde für Experten immer schwieriger, für Laien nahezu unmöglich. Ziel dieser Arbeit war es zu evaluieren, für welche Therapie sich nach Vorlage von Entscheidungshilfen Patienten entscheiden würden. Dazu wurden Schaubilder als Entscheidungshilfen genommen, die in einer vorangegangenen Arbeit aus Daten verschiedener klinischer Studien angefertigt wurden. Sie beinhalteten jeweils die Vor- und Nachteile einer milderen gegenüber einer intensiveren Therapie. Methodik: Die Schaubilder wurden 3 verschiedenen Personengruppen zur Bewertung vorgelegt. In Gruppe 1 wurden Patienten, die sich auf Grund eines Kolorektalkarzinoms (KRK) in stationärer Behandlung befanden, postoperativ befragt (n = 50). Gruppe 2 beinhaltete Patienten in der ambulanten Nachsorge (n = 52), während Gruppe 3 von Laien (n = 52) repräsentiert wurde. Ergebnisse: In entscheidenden Punkten stimmten die Meinungstendenzen der 3 befragten Gruppen (n = 154) nicht mit den Empfehlungen der Leitlinien für das kolorektale Karzinom überein. Unter den Befragten war, im Gegensatz zu den Leitlinien, eine deutliche Tendenz zur milderen beider Therapien festzustellen. Schlussfolgerungen: Patienten und Laien schienen Gesichtspunkte wie Nebenwirkungen einer Therapie mehr zu gewichten als Experten. Die Empfehlungen der Leitlinien orientieren sich vor allem an Parametern wie Lokalrezidivraten und Fernmetastasen. Die hier verwendeten Schaubilder könnten zur individuellen Beratung betroffener Patienten und zu deren Therapieplanung herangezogen werden und so das Prinzip des "shared decision making" unterstützen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordDecision aiddc.subject
KeywordEntscheidungshilfendc.subject
KeywordGesundheitsleistungdc.subject
KeywordKolorektales Karzinomdc.subject
KeywordShared decision makingdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHColorectal neoplasmsdc.subject.mesh
TitleVergleichende Bewertung von Gesundheitsleistungen durch Patienten am Beispiel des kolorektalen Karzinomsdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2269dc.identifier.doi
PPN683465511dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-77835dc.identifier.urn
GNDDickdarmkrebsdc.subject.gnd
GNDEntscheidungsunterstützungdc.subject.gnd
GNDIndividualisierungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2011-12-05T14:03:04Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 14.282; W: W-H 12.734uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID7783uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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