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AuthorStuber, Madeleine Kimdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:25:12Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:25:12Zdc.date.available
Year of creation2010dc.date.created
AbstractDie Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind komplex. Etwa 5 % der Brustkrebserkrankungen sind durch Mutationen in den Suszeptibilitätsgenen breast cancer (BRCA) 1 und 2 bedingt und das Risiko folgt einem autosomal dominanten Erbgang. Bei den weitaus häufigeren sporadischen Mammakarzinomen bleibt der genetische Hintergrund unklar. Ein Teil der Patientinnen zeigt eine erhöhte Radiosensitivität und Mutagensensitivität gegenüber Kontrollen, die nicht in Mutationen der BRCA-Gene begründet ist. Dies lässt auf eine verminderte Reparaturfähigkeit schließen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Heritabilität der Reparaturkapazität anhand dreier zellbiologischer Tests, dem Mikronukleus (MN)-, dem Schwesterchromatidaustausch (SCE)- und dem Mitotic Delay (MD)-Test, zu bestimmen. Ein weiterer Aspekt der Arbeit soll die Annahme überprüfen, ob die behandelte Variante des MN- und SCE-Tests eine höhere Heritabilität aufweist als die unbehandelte Variante. Es wurde peripheres Blut von eineiigen und zweieiigen Zwillingen untersucht. Im MN-Test der unbehandelten Kulturen wurde eine niedrige Heritabiltiät (h² = 0,192) ermittelt; in den behandelten Kulturen konnte die Heritabilität nicht errechnet werden. Nach Herausnehmen zweier Extremwerte aus dem Kollektiv wurde eine hohe Heritabilität (h² = 0,69) ermittelt. Im SCE-Test wurden bei den unbehandelten Kulturen (h² = 0,702) und bei den behandelten Kulturen (h² = 0,640) hohe Heritabilitäten ermittelt. Im Mitotic Delay wurde eine extrem hohe Heritabilität (h² = 0,971) berechnet. Meine Ergebnisse bestätigen jedoch die Annahmen aus der Literatur, dass die Varianz der Reparaturfähigkeit zu einem großen Anteil durch genetische Faktoren bedingt ist. Außerdem scheint die Heritabilität der Reparaturkapazität in den behandelten Kulturen tatsächlich höher zu sein. Dies muss an größeren Kollektiven überprüft werden, um die Befunde statistisch abzusichern.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordBRCA1/2dc.subject
KeywordDNA-Reparaturkapazitätdc.subject
KeywordMitotic delaydc.subject
KeywordMutagensensitivitätdc.subject
KeywordRadiosensitivitätdc.subject
KeywordSchwesterchromatidaustauschtestdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDNA repairdc.subject.mesh
MeSHMicronucleus testsdc.subject.mesh
TitleBestimmung der Heritabilität der DNA-Reparaturkapazität mit Hilfe zellbiologischer Testsdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2265dc.identifier.doi
PPN683465481dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-77794dc.identifier.urn
GNDBrustkrebsdc.subject.gnd
GNDHeritabilitätdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2011-11-30T14:33:42Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 14.289; W: W-H 12.741uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID7779uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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