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AuthorHauke, Jensdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:25:07Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:25:07Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractDie ösophageale Echo-Doppler-Sonographie, eine nichtinvasive Methode des erweiterten hämodynamischen Monitoring, wurde auf Ihre Praktikabilität in der frühen innerklinischen Traumaversorgung untersucht. Eine ösophageale Dopplersonde misst die Blutflussgeschwindigkeit in der Aorta descendens, deren aktueller Durchmesser zeitgleich echosonographisch gemessen wird. Daraus wird der aortale Blutfluss der Aorta descendens (ABF) berechnet, der etwa 80 % des Herzzeitvolumens entspricht. An 45 schwer verletzten Patienten mit einem Injury Severity Score von 29 im Median und einem Anteil an Schädel-Hirn-Verletzungen von 80 % sowie Gesichtsverletzungen von 56 % wurden 72 Messversuche in Schockraum, Operationssaal und während der ersten Stunden auf Intensivstation unternommen. Die Sondenplatzierung musste bei 59 % der Messreihen verletzungsbedingt oral erfolgen, was in einem Fall misslang und in 10 weiteren Messreihen zu 100 % artefaktüberlagerten Fehlversuchen führte. Die nasale Sondenpassage war immer unproblematisch. Die Installation der Messung dauerte im Median 01:20 min und war unabhängig von Verletzungsmuster, Verletzungsschwere und Vorliegen eines Schockes. In 37 % der Messreihen lag der ABF vor dem zeitgleich gestarteten konventionellen hämodynamischen Monitoring vor. Die Artefaktanfälligkeit der Messungen war bei oraler Sondenlage und im Schockraum aufgrund zahlreicher Bewegungsartefakte inakzeptabel hoch. Kreislaufinstabilität führte jedoch nicht zu einer Verschlechterung der Messqualität. Bei Patienten, die in den ersten Stunden an einer Hämorrhagie verstarben, lag schon der initiale ABF signifikant niedriger als bei den Überlebenden. Gleiches fand sich bei Myokardkontusion oder vorbestehender Myokardinsuffizienz. Die Echo-Doppler-Sonographie stellt in der Frühphase der innerklinischen Traumaversorgung eine klinisch wertvolle und insgesamt praktikable Erweiterung des hämodynamischen Monitoring dar.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordAortaler Blutflussdc.subject
KeywordInnerklinische Traumaversorgungdc.subject
KeywordNichtinvasives hämodynamisches Monitoringdc.subject
KeywordÖsophageale Echo-Doppler-Sonographiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMultiple traumadc.subject.mesh
TitlePilotstudie zur echo-doppler-sonographischen Bestimmung des aortalen Blutflusses in der frühen innerklinischen Versorgungsphase bei Schwerverletztendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2230dc.identifier.doi
PPN666465177dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-77086dc.identifier.urn
GNDSchwerverletzterdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2011-07-21T10:38:53Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 14.137; W: W-H 12.601uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID7708uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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