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AuthorGenné, Myriamdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:25:06Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:25:06Zdc.date.available
Year of creation2010dc.date.created
AbstractDie MS stellt angesichts der vom Patienten selbst durchzuführenden parenteralen Basistherapien hohe Anforderungen an deren Adhärenz. In einem Fragebogen sollten Beobachtungsvariablen definiert werden, die mögliche relevante Einflussgrößen für Adhärenz darstellen. Diese Adhärenzkriterien wurden aus dem Fragebogenrücklauf extrahiert und statistisch in ihrer Bedeutung eingeordnet. Dabei lag der Schwerpunkt der Betrachtung auf der Interaktionsebene Arzt-Patient, organisatorischen und psychologischen Faktoren. Bei der Unterteilung in Adhärenzgruppen umfasste die Gruppe der adhärenten Patienten 192 von 227 Patienten (84,7 %), die Gruppe der Therapieabbrecher 15 von 227 Patienten (6,6 %) und die Gruppe der Therapieunterbrecher 20 von 227 Patienten (8,7 %). Die statistische Auswertung konzentrierte sich auf drei Betrachtungsebenen: Bei der univariaten Betrachtung potentieller Einflussfaktoren erwiesen sich die Variablen "Vertrauen in die Medikation", "Vertrauen in den Arzt" und "Engagement des Arztes" als relevante positive Adhärenzfaktoren. Negative Adhärenzenfaktoren waren "Familienstand geschieden" und "Wissen positiv". Betrachtungsebene 2: Bei der Betrachtung des gemeinsamen Einflusses aller vorselektierten Kriterien auf die Zielgröße Adhärenz zeigte sich, dass "Vertrauen in die Therapie" (p < 0,02) und "Familienstand" (p < 0,04) die relevantesten Einflussvariablen darstellten. Der Status "geschieden" beeinflusste die Adhärenz negativ. Betrachtungsebene 3: Bei der statistischen Betrachtung der wechselseitigen Zusammenhänge der Adhärenzvariablen zeigten 34 Kombinationen einen signifikanten P-Wert. Die geringe Therapieabbruchquote im ambulanten MS Zentrum fußt in dem funktionierenden Zusammenspiel von persönlicher und organisatorischer Betreuung des Patienten und einer intakten Arzt-Patienten-Beziehung. Die Adhärenzförderung bedarf eines Gesamtansatzes, der die psychologische Dimension, eine tragfähige Arzt-Patient-Beziehung und organisatorische Aspekte kombiniert.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordAdhärenzdc.subject
KeywordArzt-Patient-Beziehungdc.subject
KeywordInterferontherapiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCompliancedc.subject.mesh
MeSHMedication adherencedc.subject.mesh
MeSHMultiple sclerosisdc.subject.mesh
TitleBetrachtung der Adhärenz von Patienten mit Multipler Sklerose unter immunmodulatorischer Therapie und deren Einflussgrößen in einem ambulanten Multiple Sklerose Zentrumdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2224dc.identifier.doi
PPN666465096dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-76921dc.identifier.urn
GNDFragebogendc.subject.gnd
GNDMultiple Sklerosedc.subject.gnd
GNDTherapietreuedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2011-07-15T09:59:58Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 14.128; W: W-H 12.591uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID7692uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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