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AuthorSchmidt, Sebastiandc.contributor.author
Date of accession2019-11-13T16:04:37Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-11-13T16:04:37Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2019-11-13dc.date.issued
AbstractIn dieser Studie wurde der Einfluss von Interleukin-4 (IL-4) und dessen Rezeptor IL-4Rα auf den malignen Phänotyp des kolorektalen Karzinoms untersucht. Hierfür wurden in Klone mit Herunterregulation von IL-4Rα mittels Transfektion eines gegen diesen Rezeptors gerichteten Plasmids etabliert. Mit Hilfe des MTT-Assays (Dimethyl-thiazoldiphenyltetrazoliumbromid) sowie des Soft-Agar-Assays konnte eine Reduktion des basalen Wachstums sowie eine Bildung von kleineren Kolonien und eine veränderte Koloniebildungsrate gezeigt werden. In der modifizierten Boyden-Kammer, einem Zellmigrationsassay, lag eine verminderte Migrationsfähigkeit der transfizierten Zellen vor. Nach Stimulation mit IL-4 und IL-13 konnte in HT29-Wildtyp-Zellen eine Aktivierung pro-onkogener Signalwege in ähnlichem Ausmaß wie IGF-I (Insulin-like-growth-factor-I) gezeigt werden. Zur Darstellung der Effekte der Transfektion auf die zugrunde liegenden Signalkaskaden wurden die phosphorylierten Zustände der aktivierten Signalproteine nach Stimulation mittels Western Blot untersucht. Hier zeigten sich Ergebnisse, die zum Teil für die reduzierte Malignität und zum Teil für die Aktivierung alternativer Signalkaskaden unter IL-4Rα-Suppression sprechen, da sich ein wechselhaftes Muster mit teilweise erhöhter Sensibilität auf die Stimulation zeigte. In einer mit Phalloidin durchgeführten Färbung des Aktin-Zytoskeletts fand sich keine morphologisch fassbare Reduktion der Malignität nach Transfektion. Die Blockade von IL-4 kann also in vitro zu reduziertem Tumorwachstum und verringerter Malignität führen. Eine mögliche weitere Rolle von IL-4 besteht in der autokrinen Stimulation einer Subpopulation von CD133 (Cluster of differentiation)-positiven Stammzellen, die zu einer Therapieresistenz gegen konventionelle Chemotherapeutika beitragen kann. Insgesamt kann IL-4 die Tumorentwicklung in unterschiedliche Richtungen beeinflussen, im kolorektalen Karzinom scheinen jedoch tumorfördernde Eigenschaften zu überwiegen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordInterleukin-4-Rezeptordc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHInterleukin-4dc.subject.mesh
MeSHColonic neoplasmsdc.subject.mesh
TitleEinfluss des Interleukin-4-Rezeptors auf den malignen Phänotyp kultivierter Kolonkarzinomzellendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-10-17dcterms.dateAccepted
RefereeKornmann, Markodc.contributor.referee
RefereeRadermacher, Peterdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-22164dc.identifier.doi
PPN1683605640dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-22220-2dc.identifier.urn
GNDInterleukin 4dc.subject.gnd
GNDRezeptordc.subject.gnd
GNDColonkrebsdc.subject.gnd
GNDZellliniedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Institut für Anästhesiologische Pathophysiologie und Verfahrensentwicklunguulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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