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AuthorSommerer, Thomasdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:24:55Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:24:55Zdc.date.available
Year of creation2011dc.date.created
AbstractEine der wichtigsten Spurenarten für die Überführung von Verbrechern besteht aus Hautkontaktspuren der Täter. Untersucht wird dabei mittels PCR auf Short Tandem Repeats. Ein Häufiges Problem in der Praxis stellen Mischmuster mehrer Personen dar. Diese verhindern eine eindeutige Profilbestimmung. Der Ansatz dieser Arbeit besteht darin, einzelne Hautschuppen unter dem Mikroskop selektiv aufzunehmen und separat zu analysieren. Ca. 500 Hautschuppen wurden einzeln extrahiert und mit vier verschiedenen STR-Kits (PowerPlex® S5 (Promega), AmpFISTR®miniFiler (Applied Biosystems), AmpFlSTR® SEfiler TM (Applied Biosystems), sowie der selbst entwickelte "Q8") einer vergleichenden Analyse unterzogen. Eine Quantifizierung des DNA-Gehalts je Probe erfolgte durch den auf RealTime-PCR basierenden Plexor® HY (Promega). Aus den insgesamt analysierten 500 Hautschuppen konnte in ca. 10 % der Fälle ein Vollprofil oder ein datenbankverwertbares Profil erzielt werden. Die gemessenen DNA-Mengen waren mit im Mittel 170 pg sehr gering. Für gut 80 % der erfolgreich (teil-) typisierten Hautschuppen musste die PCR-Zyklenzahl auf 33 erhöht werden. Diese aufgrund der geringen DNA-Ausgangsmasse von < 100 pg "Low Template DNA" (LTDNA) genannten Proben, zeigten die üblichen Phänomene erhöhter Stutter-Peaks, Unbalanciertheiten, drop-outs einzelner Allele oder ganzer Loci sowie das Auftreten vereinzelter zusätzlicher Allele. Die Chance auf eine korrekte Typisierung stieg mit Abnahme der Amplikonlänge. Entsprechend wiesen die miniSTR-Kits eine höhere Erfolgsrate auf. Des Weiteren unterschied sich die Wahrscheinlichkeit eines Typisierungserfolges zwischen verschiedenen Probanden erheblich. Trotz der v.a. durch die geringe DNA-Ausgangsmenge bedingten Probleme konnte gezeigt werden, dass eine Analyse einzelner kleinster Hautschuppen bereits mit Standardmethoden möglich ist. Das beschriebene Vorgehen eignet sich somit als Strategie zur Vermeidung komplexer Mischmuster.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordLCNdc.subject
KeywordLT-DNAdc.subject
KeywordMixed stainsdc.subject
KeywordSkin flakesdc.subject
KeywordTouch-DNAdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHSkin testsdc.subject.mesh
TitleSelektive Hautschuppenanalyse - Strategien zur Gewinnung von Individual-STR-Profilen aus Hautepithelzellendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2165dc.identifier.doi
PPN648824101dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-75561dc.identifier.urn
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2011-02-21T15:22:16Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.964; W: W-H 12.430uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID7556uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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