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AuthorBaumgärtel, Stefandc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:24:45Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:24:45Zdc.date.available
Year of creation2010dc.date.created
AbstractIn dieser Arbeit wurde untersucht, ob das stumpfe Thoraxtrauma Einfluss auf die Durchblutung der frakturierten Extremität und den histologischen Aufbau des Frakturkallus hat. An insgesamt 144 Ratten wurde jeweils am rechten Hinterlauf eine Unterschenkelfraktur mittels Guillotine-Modell erzeugt und die entstandene Fraktur über einen intramedullär eingebrachten Kirschnerdraht stabilisiert (Gruppe A). Bei einer zweiten Gruppe von Tieren wurde zusätzlich ein kontaktloses Thoraxtrauma durch einen Druckwellengenerator appliziert (Gruppe B). Die dritte Gruppe (Gruppe C) wurde durch Tiere gebildet, denen neben der Fraktur und dem Thoraxtrauma ein II° geschlossenes Weichteiltrauma an der frakturierten Extremität zugefügt wurde. Gemessen wurde zum Einen die Durchblutung der frakturierten Extremität mittels Laser-Doppler-Flowmetrie, sowie der histologische Kallusaufbau und die Kallusgröße zu 5 Beobachtungszeitpunkten (1, 3, 7, 14, 28 Tage nach Trauma). In der Durchblutungsmessung zeigten sich Unterschiede am Tag 14 und 28 mit einer Staffelung der Durchblutung nach Traumastärke und den niedrigsten Durchblutungswerten bei Gruppe C. Unterschiede in der Histologie zwischen den Gruppen zeigten sich am Tag 3. Hier war der prozentuale Anteil des Knochengewebes bei der Gruppe C gegenüber den Gruppen A und B um über 7% vermindert. Am Tag 7 ergab sich dafür für die Gruppen B und C ein höherer Knorpelanteil gegenüber der Gruppe A. Bei der histomorphometrischen Kallusvermessung zeigte sich am Tag 14 und 28 eine Staffelung der maximalen knorpeligen Kallusdicke nach Schwere des Traumas auf, mit der größten Knorpeldicke bei der Gruppe A und der geringsten Knorpeldicke bei der Gruppe C. Aus den Ergebnissen dieser Studie folgt, dass das Thoraxtrauma eine geringere Durchblutung des Frakturkallus über den gesamten Heilungsverlauf bedingt und histologisch zu einer geringeren Kallusdicke nach 28 Tagen führt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordThoraxtraumadc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHThoracic injuriesdc.subject.mesh
TitleAuswirkungen des stumpfen Thoraxtraumas auf die Frakturheilung und die lokale Extremitätendurchblutung - eine tierexperimentelle Untersuchung an der Rattedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2109dc.identifier.doi
PPN64373984Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-74274dc.identifier.urn
GNDFrakturheilungdc.subject.gnd
GNDPolytraumadc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2010-11-16T09:19:47Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.826; W: W-H 12.294uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID7427uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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