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AuthorMarquardt, Christophdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:55:04Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:55:04Zdc.date.available
Year of creation2002dc.date.created
AbstractMit einer speziellen Apparatur wurden bei 5 Patienten vor einer Hüft-TEP-Implantation definierte Spannungen von 0 - 278 kN/m² in die lateralen Inzisionswunden am Oberschenkel eingeleitet. Neben der Dehnung der Haut und der Wundrandbewegung erfolgte auch eine Messung des Sauerstoffpartialdrucks im Gewebe (pO2). Die Positionierung der Messsonde am Ort der maximalen Spannung wurde durch eine Finite-Elemente-Berechnung bestimmt. Alle Messungen zeigten starke interindividuelle Schwankungen der Ausgangswerte und der Messkurven des pO2, der in etwa 4 mm Tiefe unter der Hautoberfläche bestimmt wurde. Diese Schwankungen könnten Ausdruck einer individuellen Reaktion der Blutgefäße auf die Dehnung der Haut sein. Eine Alters- oder Geschlechtsabhängigkeit war nicht festzustellen. Mit zunehmender Krafteinleitung fand sich ein linearer Abfall des normierten und gemittelten pO2. Dabei wurden bei maximaler Spannung von 278 kN/m² noch 80 % des pO2-Ausgangswertes erreicht. Bei der Extrapolation fiel der pO2 erst bei der 2,5-fachen von uns maximal eingeleiteten Spannung auf den Wert Null (690 kN/m²). Diese Kraft liegt bei 69 % der Reißgrenze (1000 kN/m²) menschlicher Haut, die wir mit unserem System aus technischen Gründen nicht erreichen. Nicht berücksichtigt wird bei der Extrapolation die klinisch besonders bedeutungsvolle, zeitabhängige Spannungsrelaxation der Haut. Die Wundrandbewegung bei 168 kN/m² Spannung, die ausschließlich durch die intraoperative Dehnung der Haut verursacht wurde, betrug im Mittel nur 24 % der Gesamtbewegung, entsprechend 1,5 cm. 10 cm dagegen betrug die gesamte Wundrandbewegung (Dehnung und Massenverschiebung), die bei gleicher Kraft für den Verschluss der Defektwunde zur Verfügung stand. Insbesondere beim Vorliegen weicher, voluminöser Gewebeschichten wie am Oberschenkel oder über dem Abdomen lassen sich auch große Defektwunden über die dehnungsbedingte Massenverschiebung verschließen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordGewebeoxigenierungdc.subject
KeywordHautdehnungdc.subject
KeywordHautspannungdc.subject
KeywordLineare externe Gewebeexpansiondc.subject
MeSHTissue expansiondc.subject.mesh
TitleMessung von kutaner Spannungsverteilung und Gewebeoxigenierung bei akuter externer Gewebeexpansiondc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-184dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-21629dc.identifier.urn
GNDFinite-Elemente-Methodedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2002-10-25T11:35:12Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 7.901 ; S 01: J-H 9.275 ; ZAV: J-H 5.373uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID2162uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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