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AuthorBenecke, Brigittedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:24:32Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:24:32Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractIn der vorliegenden Arbeit werden im Rahmen einer retrospektiven Erhebung die prozentuale Amputationsrate und die Offenheitsrate des cruralen Bypasses untersucht. In der Gefäßchirurgischen Klinik der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt GmbH wurden von 1996 bis 2005 170 crurale Revaskularisationen durchgeführt. Es handelt sich um 101 Männer und 56 Frauen. 15 crurale Bypasse wurden im Stadium IIb , 38 im Stadium III und 117 im Stadium IV angelegt. Als Bypassmaterial haben wir 82 autologe Venen und 88 Prothesen verwendet, wobei nur 30 reine Prothesenbypasses angelegt wurden. 32 Patienten benötigten eine Revisionsoperation. Die beste Offenheitsrate der cruralen Revaskularisationen zeigte der Venenbypass. Damit konnten wir demonstrieren, dass autologe Venen die 1. Wahl bei cruralen Rekonstruktionen ist. Wenn die Vene nicht verfügbar ist, sind alternativ Prothesen- oder Composite-Bypasses möglich. Häufigster Risikofaktor der Patienten war der Diabetes mellitus. Die Diabetiker wiesen eine bessere Beinerhaltungsrate auf. Zum Studienende waren 89 Bypasses offen bzw. starben die Patienten mit offenem Bypass. Von 72 verschlossenen Bypasses mussten nur 44 Patienten majoramputiert werden. Bei 9 Patienten musste auch bei offenem Bypass eine Majoramputation durchgeführt werden.Nach 10 Jahren lag die Majoramputationsrate bei 30 %. Mit der Revaskularisation konnte in 70 % die Majoramputation vermieden werden. Das zeigt, dass nicht jeder Verschluss eines cruralen Bypass eine Majoramputation zur Folge hat. Insgesamt spricht die Zahl von 70 % erhaltener Extremitäten im gesamten Zeitraum von 10 Jahren für den Versuch, eine crurale Rekonstruktion durchzuführen, wenn die Voraussetzungen von strenger Indikationsstellung, guter Operationstaktik und engmaschiger ambulanter Kontrolle gegeben sind. Das Schicksal der Patienten nach cruraler Bypassanlage wird von dessen Alter und Compliance, der Beherrschung der Risikofaktoren und der Gefäßmorphologie der Anschlussgefäße bestimmt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPeripheral vascular diseasesdc.subject.mesh
TitleBeinerhaltung bei cruralen Rekonstruktionen in Abhängigkeit vom Rekonstruktionsverfahren - eine retrospektive Studie in einem 10 Jahreszeitraum der Gefäßchirurgischen Klinik der Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt GmbHdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-2030dc.identifier.doi
PPN62107215Xdc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-72272dc.identifier.urn
GNDKruraler Bypassdc.subject.gnd
GNDPeriphere arterielle Verschlusskrankheitdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2010-02-24T15:20:13Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.585; W: W-H 12.017uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID7227uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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