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AuthorVolmer-Berthele, Nora Maitedc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:24:26Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:24:26Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractRumänien unterzeichnete 2005 - vor seinem Eintritt in die EU - die Helsinki-Erklärung zur psychischen Gesundheit. Diese beinhaltet Forderungen nach dem Ersatz großer Anstalten durch gemeindenahe Versorgung, der Beendigung inhumaner und entwürdigender Versorgung sowie der Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel. In dieser Arbeit wird geprüft, welche Aufgaben Rumänien zum Untersuchungszeitpunkt (2005) bis zum EU-Beitritt 2007 noch umzusetzen hatte. Die Arbeit vergleicht den allgemeinmedizinischen Status zweier Populationen chronisch psychisch Kranker stationärer Patienten in Rumänien. Es wurden Patienten aus einer aus den alten Strukturen des Ceausescu-Regimes stammenden psychiatrischen Klinik (Borsa) untersucht (N = 177). Bei 44 Patienten wurden 9 Monate nach ihrer heimatnahen Verlegung von dort in eine neu geschaffene Station in Turda (integriert in ein somatisches Krankenhaus) ebenfalls ein allgemeinmedizinischer Status erhoben. Die Fragestellung war, ob sich ein strukturell verändertes Versorgungssetting auf den Gesundheitszustand der Patienten auswirkt. Die Erhebungen zeigten deutliche Unterschiede zwischen den beiden Patientengruppen. Im Borsa ergaben sich deutlich schlechtere Gesundheitswerte. Dies bezog sich insbesondere auf den neurologischen, respiratorischen und dermatologischen Status. Diese Unterschiede ergaben sich sowohl im Vergleich zu anderen Studien als auch zu den in Turda erhobenen Befunden. Die in Turda erhobenen Daten sind in nahezu allen Bereichen mit vergleichbaren Populationen chronisch psychisch Kranker in anderen Ländern, von denen Studien vorliegen, identisch. Die engmaschige Anbindung an das somatische Krankenhaus führte offensichtlich zu einer signifikanten Verbesserung des somatischen Allgemeinzustandes der Patienten. Fördernd wirken des Weiteren die bessere Infrastruktur, die bessere Motivation der Mitarbeiter, die aktivierende Strukturierung des Alltags der Patienten und die Anbindung der Angehörigen der Patienten an die Klinik.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordAllgemeinmedizinischer Statusdc.subject
KeywordEU-Beitrittdc.subject
KeywordLangzeitpatientendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMentally ill, chronic. Romaniadc.subject.mesh
TitleVergleichende allgemeinärztliche Statuserhebung bei einer Population chronisch psychisch Kranker in Rumäniendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1991dc.identifier.doi
PPN614964695dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-71293dc.identifier.urn
GNDChronisch Krankerdc.subject.gnd
GNDPsychiatriedc.subject.gnd
GNDPsychiatrische Versorgungdc.subject.gnd
GNDRumäniendc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-12-01T11:32:14Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.463; W: W-H 11.899uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID7129uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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