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AuthorRiegger, Christiandc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:24:26Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:24:26Zdc.date.available
Year of creation2009dc.date.created
AbstractDie frühzeitige, adäquate Vorhersage des Outcome nach kardiopulmonaler Reanimation (CPR) ist selbst für erfahrene Kliniker schwierig. Das Ziel dieser prospektiven Studie war es, zu prüfen, ob die Messung des Bispektralen Index (BIS-Monitoring) als frühzeitiger Prognoseparameter während und unmittelbar nach CPR geeignet ist. Der BIS ist ein vom EEG abgeleiteter Parameter und korreliert eng mit dem zerebralen Metabolismus. Die BIS-Monitoranlage erfolgte bei 89 Patienten im Rahmen der CPR zum frühest möglichen Zeitpunkt (Drop out n = 10). 59 Patienten (74,5 %) erlangten einen Spontankreislauf und 26 Patienten (32,9 %) überlebten den Beobachtungszeitraum von einem Monat. Davon zeigten 7 Patienten (8,9 %) ein schlechtes neurologisches Outcome. Der BIS war mit einem medianen Wert von 60,5 versus 25,4 innerhalb der ersten 4 Stunden nach Reanimationsbeginn bei den neurologisch guten Patienten signifikant höher. Mittels Receiver Operating Characteristic konnte für den BIS ein Cut-off von < 40 für die Vorhersage eines schlechten neurologischen Outcome ermittelt werden (Spezifität 89,5 %, Sensitivität 85,7 %). Durch den BIS-Monitor werden auch die EEG-Anteile mit einer Amplitude unter ± 0,5 µV als sogenannte Suppression Ratio (SR) erfasst. Ein schlechtes Outcome ist mit signifikant höheren SR-Werten assoziiert. Das Nichterreichen einer SR von 0 innerhalb der ersten 4 Stunden wurde als Schwellenkriterium definiert, um ein schlechtes neurologisches Outcome vorherzusagen (Spezifität 94,7 %, Sensitivität 71,4 %). Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das BIS-Monitoring ein schlechtes neurologisches Outcome sehr frühzeitig, innerhalb der ersten 4 Stunden nach Reanimationsbeginn, mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagt. Der besondere Vorteil des BIS-Monitoring liegt hierbei in seiner einfachen Anwendbarkeit und Interpretation, wodurch das BIS-Monitoring als Screeningmethode zur Vorhersage des neurologischen Outcome nach CPR in den klinischen Alltag integriert werden könnte.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordBISdc.subject
KeywordBispectral indexdc.subject
KeywordCardiac arrestdc.subject
KeywordCerebral ischemiadc.subject
KeywordCerebral monitoringdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAdvanced cardiac life supportdc.subject.mesh
MeSHCardiopulmonary resuscitationdc.subject.mesh
MeSHResuscitationdc.subject.mesh
MeSHTreatment outcomedc.subject.mesh
TitleMessung des Bispektralindex und der Suppression Ratio als frühzeitiger Prädiktor für das neurologische Outcome nach kardiopulmonaler Reanimationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1990dc.identifier.doi
PPN614964687dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-71286dc.identifier.urn
GNDWiederbelebungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-12-01T11:31:02Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.461; W: W-H 11.897uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID7128uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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