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AuthorSchaal, Matthias Corneliusdc.contributor.author
Date of accession2016-03-15T06:24:25Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-15T06:24:25Zdc.date.available
Year of creation2009dc.date.created
AbstractIn einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Pilotstudie wurden 17 Patienten in der Rehabilitationsphase nach zerebraler Ischämie mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) untersucht. Die Patienten erhielten über 4 Wochen täglich 100mg L-DOPA oder ein Placebopräparat, jeweils gemeinsam mit Physiotherapie. Zu Beginn und am Ende der 4 Wochen erfolgte je eine fMRT und die Erhebung der motorischen Funktion. Während der fMRT Untersuchungen wurden isometrische Griffbewegungen und die Vorstellung dieser Bewegungen (Motor Imagery) beider Hände einzeln und gleichzeitig in pseudorandomisierter Abfolge im Block-Design durchgeführt. Als Vergleich diente eine Gruppe 12 gesunder Probanden. Es ergaben sich keine Unterschiede bzgl Alter, Geschlecht; die beiden Patientengruppen unterschieden sich initial nicht in ihrer motorischen Leistungsfähigkeit. Im Verlauf der 4 Wochen verbesserten sich die Patienten der L-DOPA Gruppe signifikant in der motorischen Funktion ihrer paretischen Hand. Bei Bewegung der paretischen Hand der Patenten waren Aktivierungen im Primärmotorischen und im Premotorkortex ipsiläsional und teilweise kompensatorisch kontraläsional nachweisbar. Bei Berechnung des Lateralitätsindexes (Vergleich ipsi-/kontraläsionale Aktivität) zeigten sich individuell unterschiedliche Verläufe, allerdings ergaben sich keine signifikanten Unterschiede. Wir konnten zeigen, dass Patienten nach zerebraler Ischämie zu Motor Imagery fähig sind und dabei kompensatorisch zusätzliche Areale aktivieren. Die Fragestellung der vorliegenden Pilotstudie sollte an einem größeren Patientenkollektiv untersucht werden. Wir konnten den positiven Einfluss von L-DOPA nach zerebraler Ischämie bestätigen; Teilergebnisse stimmen mit in der Literatur beschriebenen Veränderungen nach zerebraler Ischämie überein. Ein direkter Effekt von L-DOPA konnte allerdings nicht gezeigt werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordLateralitätsindexdc.subject
KeywordMotor imagerydc.subject
MeSHCerebrovascular accidentdc.subject.mesh
TitleDer Einfluss von L-DOPA in Kombination mit physiotherapeutischer Behandlung auf die neuronale Plastizität (kortikale und subkortikale Reorganisation) in den intrazerebralen motorischen Zentren nach Schlaganfalldc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1988dc.identifier.doi
PPN614964652dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-71265dc.identifier.urn
GNDFunktionelle NMR-Tomographiedc.subject.gnd
GNDIschämischer cerebraler Anfalldc.subject.gnd
GNDL-Dopadc.subject.gnd
GNDSchlaganfalldc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-12-01T11:27:52Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.468; W: W-H 11.905uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID7126uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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