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AutorLaupheimer, Markus Wilhelmdc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-14T11:54:57Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-14T11:54:57Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2001dc.date.created
ZusammenfassungFragestellung: In der hier durchgeführten Studie wurde untersucht, ob die Synovialmembran nach lokaler Exposition mit Metallen eine ähnliche T-Zell Infiltration zeigt ("innere Allergie") wie die Haut von Patienten mit Kontaktdermatitis. Methoden: Es wurde die in Paraffin eingebettete Synovialis von 35 Patienten (51- 85 Jahre), denen eine Hüft- oder Kniegelenksprothese (TEP) implantiert wurde, zur Untersuchung herangezogen. Die Patienten wurden in 3 Gruppen eingeteilt. Gruppe A: 13 Patienten, Primärendoprothese. Gruppe B: 9 Patienten, die bereits auf der kontralateralen Seite endoprothetisch versorgt wurden. Gruppe C: 13 Patienten, Endoprothesenwechsel, Standzeit (Mittelwert): 8,2 Jahre. Es wurde bei allen Patienten ein epikutaner Patch Test (Abello Pharma) durchgeführt. Zum Nachweis zellulärer Reaktionen wurden die Antikörper CD3-, CD4-, CD8- und NK-Zellen mittels Labelled Avidin Biotin-Methode bestimmt. Ergebnisse: Bis auf einen Patienten in Gruppe C waren alle Patienten Patch-Test-negativ. Histologisch zeigte sich in Gruppe A und B entweder das Bild einer planen Arthrose oder einer aktivierten Arthrose, mit Hyperplasie der Synovialis. In Gruppe C konnte bei keiner der 12 Pseudomembranen eine Hyperplasie festgestellt werden; vereinzelt fand sich Metallabrieb. Betrachtet man die T- Lymphozyteninfiltrate, so findet man bei Gruppe C keine Ansammlung von T-Lymphozyten in der Pseudosynovialis. Der Patch-positive Patient zeigte ebenfalls keine T- Zell Infiltration. In Gruppe A und B fanden sich Synovialmembranen, die T-Zell Infiltrationen mit Follikelbildung zeigten. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass Patch-Test-negative Patienten, bei denen die Indikation zu einem TEP-Wechsel gestellt wurde , keinen Hinweis auf eine "innere Allergie" zeigen. Das Vorliegen einer "inneren Allergie" bei Patch-Test-positiven Patienten konnte ebenfalls nicht gezeigt werden. Dies sollte jedoch noch an einem größeren Patientenkollektiv überprüft werden.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
SchlagwortPatch-Testdc.subject
SchlagwortSynovialmembrandc.subject
MeSHPatch testdc.subject.mesh
TitelVergleich von epikutaner Patch Testung mit der synovialen T-Zell Infiltration bei Patienten mit endoprothetischem Gelenkersatz: eine immunhistologische Untersuchung zur Abklärung der allergischen Reaktion auf Metalle an der Synoviadc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-171dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-15746dc.identifier.urn
GNDAllergiedc.subject.gnd
GNDArthrosedc.subject.gnd
GNDEndoprothesedc.subject.gnd
GNDNickeldc.subject.gnd
GNDTitandc.subject.gnd
GNDT-Lymphozytdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2002-06-17T13:43:09Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarZ: J-H 7.830 ; S 01: J-H 9.256uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID1574uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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