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AuthorKlarer, Carolindc.contributor.author
Date of accession2019-09-09T14:31:26Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-09-09T14:31:26Zdc.date.available
Year of creation2019dc.date.created
Date of first publication2019-09-09dc.date.issued
AbstractDie vorliegende Dissertation widmet sich nachhaltigen Produktinnovationen in der Automobilindustrie, die auf den Einsatz von nachhaltigen Materialien abzielen. Dabei werden speziell Innovationen von Zulieferern betrachtet. Anhand einer Literaturanalyse, im Rahmen derer vier relevante Literaturstränge identifiziert wurden, werden zunächst bisher gewonnene Erkenntnisse über fördernde Faktoren als auch die Interaktion zwischen den Unternehmen der Wertschöpfungskette bei nachhaltigen Produktentwicklungen aufgezeigt. Dabei werden abschließend die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Literaturstränge thematisiert und im Hinblick auf die so identifizierten Forschungslücken die Forschungsfragen konkretisiert. Demnach wird mithilfe eines multiplen Fallstudiendesigns zum einen der Frage nachgegangen, warum Zulieferunternehmen Innovationen bezüglich nachhaltigem Materialeinsatz entwickeln. Im Wesentlichen konnten diesbezüglich zwei alternative Erklärungen über das Innovationsverhalten (proaktiv/ reaktiv) von Zulieferern identifiziert werden, wobei externen und internen Faktoren jeweils unterschiedliche Bedeutung beigemessen wird. Da zum anderen bezüglich der Ausgestaltung und Interaktion in der Wertschöpfungskette bislang wenige Erkenntnisse vorliegen, wird analysiert, welche Auswirkungen sich durch die Innovation in diesem Zusammenhang ergeben. Die Ergebnisse zeigen, dass Zulieferer durchaus proaktiv Innovationen umsetzen, wobei eine generelle First-Mover-Strategie förderlich zu sein scheint. Die meisten Unternehmen orientieren sich dabei am allgemeinen Branchentrend bezüglich der Reduktion von CO2. Dabei haben die externen Faktoren, die sich letztendlich in einer (zukünftigen) Marktnachfrage ausdrücken, unterschiedliche Relevanz für die Entscheidung, solche Innovationen umzusetzen. Generell scheint die strategische Verankerung von Nachhaltigkeit eine maßgebliche Rolle zu spielen, wobei diese in einigen Fällen marktgetrieben stattfindet, in anderen Fällen hingegen eher auf eine kulturelle Verankerung von Nachhaltigkeit zurückgeführt werden kann, wobei auch in diesen Fällen ein potentieller Wettbewerbsvorteil durch die Demonstration der Innovationsfähigkeit bzw. der technologischen Kompetenz ein wichtiger Faktor darstellt. Eine systematische Verankerung auf der operationalen Ebene durch die Definition von Zielen sowie der Durchführung einer LCA scheint jedoch vor allem bei marktgetriebenen Innovationen umgesetzt zu werden. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass bei den Unternehmen die notwendigen Kompetenzen bereits durch vollständige Integration vorgelagerter Wertschöpfungsstufen weitestgehend vorliegen bzw. versucht wird, diese für das eigene Unternehmen durch entsprechende Beziehungsformen (z.B. Joint Venture) zu sichern, wobei OEMs hierbei eine untergeordnete Rolle spielen. Zumeist findet auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette ein Suchprozess nach geeigneten Lieferanten statt, bei dem die Erfüllung der gestellten Anforderungen wesentlicher Bestandteil ist, entsprechend sind wenige Maßnahmen, z.B. bezüglich Lieferantenentwicklung notwendig. Eine Zusammenarbeit zwischen OEM und Zulieferer konnte lediglich bei einer direkten Betroffenheit durch Regulierungen gefunden werden. Die Ergebnisse werden abschließend im Hinblick auf die Relevanz für die Praxis als auch im Kontext bereits durchgeführter Studien sowie weiterer Forschung kritisch diskutiert.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordInnovationsverhaltendc.subject
KeywordNachhaltigkeitsinnovationendc.subject
KeywordÖkologische Innovationendc.subject
KeywordZulieferkettedc.subject
KeywordAutomobilindustriedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 330 / Economicsdc.subject.ddc
LCSHSubcontractorsdc.subject.lcsh
LCSHTechnological innovationsdc.subject.lcsh
LCSHAutomobile supplies industrydc.subject.lcsh
LCSHAutomobile industry and tradedc.subject.lcsh
LCSHSustainable developmentdc.subject.lcsh
TitleNachhaltigkeitsinnovationen in der Zulieferkette am Beispiel der Automobilindustrie : Treibende Faktoren und Auswirkungen auf die Ausgestaltung der Wertschöpfungskettedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-07-23dcterms.dateAccepted
RefereeMüller, Martindc.contributor.referee
RefereeArnold, Marlendc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-18653dc.identifier.doi
PPN1676365354dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-18710-2dc.identifier.urn
GNDKraftfahrzeugzulieferindustriedc.subject.gnd
GNDKraftfahrzeugindustriedc.subject.gnd
GNDSupply Chain Managementdc.subject.gnd
GNDZuliefererdc.subject.gnd
GNDInnovationdc.subject.gnd
GNDNachhaltigkeitdc.subject.gnd
FacultyFakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaftenuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Nachhaltige Unternehmensführunguulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeFakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaftenuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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