Show simple item record

AuthorMüller, Carlheinz R.dc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:54:54Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:54:54Zdc.date.available
Year of creation2000dc.date.created
AbstractZahlreiche Anwendungen, vor allem in der klinischen Medizin und den forensischen Wissenschaften, setzen eine genaue Kenntnis der HLA-Allel- und Haplotypfrequenzen voraus. Unter der Annahme eines Hardy-Weinberg-Gleichgewichtes können diese mittels eines Gene-Counting genannten Expectation-Maximisation-Algorithmus aus Stichproben geschätzt werden, in denen nur die Phänotypen der Probanden bekannt sind. Diese Arbeit vergleicht systematisch dieses mit anderen vorgeschlagenen Verfahren, belegt schlüssig seine Überlegenheit und liefert Beiträge zu seiner Verbesserung. Eine effiziente Implementierung, die Rohdaten unterschiedlicher Auflösung mit mehrdeutigen Merkmalsbezeichnern verarbeiten kann, wird mit Algorithmen zur Bereichsschätzung wie dem Bootstrapping kombiniert. Die Analyse der HLA-Genorte A, B und DR einer über 25.000 Probanden umfassenden Stichprobe der deutschen Bevölkerung wird mit den derzeit meist verwendeten Tabellenwerken aus den International Histocompatibility Workshops verglichen, die Diskrepanzen werden untersucht und die Bedeutung von Bereichsschätzungen für die Anwendungen wird herausgearbeitet. Es wird nachgewiesen, dass mit Hilfe der umfangreichen Frequenztabellen zuverlässige Prognosen für die individuelle Suche nach nicht-verwandten Blutstammzellspendern erstellt und damit Such- und Behandlungsstrategien auf einer soliden Basis festgelegt werden können. Weiter zeigt sich, dass die Versorgung der Patienten mit identischen Spendern einer Sättigungskinetik in Abhängigkeit von der Registergröße unterliegt und durch Erhöhung der Spenderzahlen nur mit mehr als exponentiell wachsenden Kosten pro versorgtem Patient weiter zu verbessern wäre. Damit liefert diese Arbeit wesentliche Grundlagen für Entscheidungen von erheblicher ökonomischer Bedeutung.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordAllele frequencydc.subject
KeywordHaplotypesdc.subject
MeSHGene frequencydc.subject.mesh
MeSHHematopoietic stem cell transplantationdc.subject.mesh
MeSHHLA antigensdc.subject.mesh
MeSHMajor histocompatibility complexdc.subject.mesh
MeSHTissue donorsdc.subject.mesh
TitlePopulationsgenetische Parameter der Gewebemerkmale der deutschen Bevölkerung und ihre Anwendung bei der Suche nach nicht-verwandten Blutstammzellspenderndc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-159dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-12241dc.identifier.urn
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2002-03-14T17:08:41Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 8.011 ; W: W-H 7.519uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID1224uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record