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AuthorZimmermann, Andreasdc.contributor.author
Date of accession2019-08-15T15:16:48Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-08-15T15:16:48Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2019-08-15dc.date.issued
AbstractDie Tuberkulose ist eine der Infektionskrankheiten mit der höchsten Morbidität und Mortalität weltweit. Aufgrund der Zunahme von Infektionen mit resistenten Mykobakterien und dem Fehlen einer effektiven Impfung ist die Entwicklung neuer Therapieoptionen dringend erforderlich. Ein innovativer Ansatz besteht darin, das Immunsystem bei der Bekämpfung der Infektionserreger direkt zu unterstützen („host-directed therapy"). Ein in unserem Labor entwickeltes Konzept propagiert den Einsatz von Tyrosinkinaseinhibitoren wie Nilotinib, da sie antimykobakterielle Effektormechanismen in humanen Makrophagen aktivieren. Ein Nachteil von Nilotinib ist allerdings, dass T-Zellfunktionen, die zur Abwehr der Tuberkulose beitragen, gehemmt werden. Ziel dieser Arbeit war es zu prüfen, ob Interferon-a, ein zentrales Zytokin bei der Abwehr von zahlreichen Viren und Bakterien, die nachteiligen Wirkungen von Nilotinib antagonisieren kann. In der vorliegenden Arbeit wurde daher der Einfluss von Interferon-a auf zentrale Effektorfunktionen humaner Lymphozyten untersucht, die essentiell für die Abwehr gegen Mycobacterium tuberculosis sind. Folgende Schlüsselergebnisse wurden erzielt: 1. Interferon-a steigert das intrazelluläre Wachstum von Mycobacterium tuberculosis trotz antigenspezifischer Aktivierung von Lymphozyten. 2. Interferon-a antagonisiert den hemmenden Einfluss von Nilotinib auf die Zytokinfreisetzung und Degranulation von zytotoxischen Lymphozyten. 3. Interferon-a führt in Kombination mit Nilotinib zu einer verstärkten Hemmung des intrazellulären Wachstums von Mycobacterium tuberculosis. Der etablierte Immunmodulator Interferon-a besitzt folglich das Potential, die negativen Auswirkungen der Tyrosinkinaseinhibitoren auf die Funktion von Lymphozyten zu antagonisieren. Die positiven Eigenschaften beider Substanzen auf das Immunsystem ergänzen sich, woraus eine gesteigerte Kontrolle des mykobakteriellen Wachstums resultiert. Zukünftig könnten derartige kombinierte Strategien zur Modulation des Immunsystems eine wichtige Ergänzung zum Arsenal im Kampf gegen die Tuberkulose werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordTyrosinkinaseinhibitorendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMycobacteriumdc.subject.mesh
MeSHTuberculosisdc.subject.mesh
MeSHInterferonsdc.subject.mesh
MeSHInterferon-alphadc.subject.mesh
MeSHProtein-tyrosine kinasesdc.subject.mesh
TitleEinfluss von Interferon-alpha auf die Immunantwort bei der Tuberkulosedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-06-28dcterms.dateAccepted
RefereeStenger, Steffendc.contributor.referee
RefereeBarth, Holgerdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-17968dc.identifier.doi
PPN1671672593dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-18025-8dc.identifier.urn
GNDMykobakteriendc.subject.gnd
GNDTuberkulosedc.subject.gnd
GNDInterferondc.subject.gnd
GNDInterferon <alpha->dc.subject.gnd
GNDProtein-Tyrosin-Kinasendc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygieneuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Institut für Pharmakologie und Toxikologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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