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AuthorMytilineos, Daphne Ariadnedc.contributor.author
Date of accession2019-08-14T08:39:42Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-08-14T08:39:42Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2019-08-14dc.date.issued
AbstractEinleitung: In den letzten 10 Jahren stieg die Zahl der allogenen, hämatopoetischen Stammzelltransplantationen (HSCT) kontinuierlich an. Zu verdanken ist dies den vielen erfolgreichen Studien in diesem Bereich, welche die Bedingungen und die Ergebnisse einer Stammzelltransplantation verbesserten und diese auch für ältere Patienten möglich machten. Trotzdem sind die Transplantat-gegen-Wirt-Erkrankung (engl.: Graft versus host disease, GvHD), das Rezidiv der Grunderkrankung sowie die Infektionen die wichtigsten Komplikatioenen einer HSCT, die das Gesamtüberleben und das rezidivfreie Überleben beeinflussen. Eine Kompatibilität der klassischen HLA-Merkmale (HLA-A, -B, -C, -DR und –DQ; =10/10 match) ist der wichtigste Parameter, der die GvHD-Inzidenz vermindert und das Gesamtüberleben verlängert. Die Rolle der Kompatibilität für das Humane Leukozyten Antigen (HLA)-DP-Molekül auf den Therapieerfolg einer allogenen HSCT ist jedoch noch nicht schlüssig geklärt. Neben dem klassischen Match/Mismatch-Modell sind in den vergangenen Jahren weitere Kompatibilitätsalgorithmen für das HLA-DP beschrieben worden, die zum einen die Permissivität einer Inkompatibilität oder die Expression des inkompatiblen Allels in Betracht ziehen. Ziel dieser Arbeit war es, nicht nur die Rolle der „klassischen“ HLA-DP-Kompatibilität auf den Therapieerfolg einer allogenen hämatopoetsichen Stammzelltransplantation einer großen deutschen Kohorte zu analysieren, sondern auch diese zusätzlichen Kompatibilitätsalgorithmen in unserer Kohorte zu überprüfen. Da neben Geschlecht und Alter auch der Cytomegalievirus (CMV) Serostatus einer der wichtigsten Aspekte der Spenderauswahl ist, wurde zudem die Interaktion zwischen CMV-Serostatus und HLA-DP-Kompatibilität des Spenders auf ihren Einfluss auf den Therapieerfolg der allogenen HSCT untersucht. Methodik: Mittels zweier verschiedener „Next Genaration Sequencing“-Verfahren wurden 1831 Transplantationspaare hochauflösend für HLA-DP typisiert. Als statistische Endpunkte wurden jeweils Gesamtüberleben (OS), Rezidivinzidenz (RI), Inzidenz einer akuten sowie chronischen Transplantat-gegen-Wirt-Erkrankung (engl.: Graft versus Host disease, GvHD) die transplantationsassozierte Mortalität 149 (TRM), rezidivfreie Mortalität (NRM) und schließlich das krankheitsfreie Überleben (DFS) gewählt. Ergebnisse: Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit weisen auf einen geringeren Einfluss der klassischen HLA-DP-Kompatibilität auf den Therapieerfolg hin, als dies bei Berücksichtigung der Permissivitätsmodelle eingeteilt nach der Reaktion der T-Zell Epitopen (TCE3/4) der Fall ist. Hierbei ergibt sich ein Vorteil für Transplantationen mit einem Spender mit GvH-non-permissiven HLA-DP-Mismatch. Darüber hinaus postulieren unsere Ergebnisse, dass für geringere Rezdivereignisse unter den CMV-seropositiven Spendern, diejenigen bevorzugt werden sollten, die HLA-DP-kompatibel sind und dass CMV-seronegative, HLA-DP-kompatible Spender, vermieden werden sollten. Des Weiteren lassen unsere Analysen bezüglich der Expressionsstärke der inkompatiblen HLA-DP Merkmale den Schluss zu, dass bei HLA-DP inkompatiblen Transplantationen das inkompatible HLA-DP-Merkmal bei Spender und Empfänger gleichermaßen entweder hoch- oder niedrigexprimiert sein sollte. Diskussion/Ausblick: Da unsere Arbeit eine multizentrische Studie war und da der Erfolg der Transplantation von vielen weiteren Faktoren abhängig ist, sollen unsere Ergebnisse in weiteren unabhängigen Kohorten analysiert und bestätigt werden, bevor sie unter Umständen eine klinische Anwendung finden. Die Testung einer Bestätigungskohorte mit Transplantationen aus dem Jahre 2010-2014 ist bereits in Planung.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordHLA-DPB1dc.subject
KeywordAllogene hämatopoetischen Stammzelltransplantationdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHHematologydc.subject.mesh
MeSHHematopoietic stem cell transplantationdc.subject.mesh
MeSHHLA antigensdc.subject.mesh
TitleAnalyse des Einflusses der HLA-DPB1-Kompatibilität auf den Therapieerfolg der unverwandten hämatopoetischen Stammzelltransplantationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-06-27dcterms.dateAccepted
RefereeSchrezenmeier, Hubertdc.contributor.referee
RefereeHoffmann, Thomasdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-17921dc.identifier.doi
PPN1671430700dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-17978-5dc.identifier.urn
GNDHämatologiedc.subject.gnd
GNDImmunologiedc.subject.gnd
GNDHLA-Systemdc.subject.gnd
GNDPeriphere Stammzellentransplantationdc.subject.gnd
GNDTherapieerfolgdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Institut für Transfusionsmedizinuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
FundingFörderung durch die José Carreras Leukämie Stiftunguulm.funding


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