Show simple item record

AuthorUrban, Inadc.contributor.author
Date of accession2019-08-13T07:34:19Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-08-13T07:34:19Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2019-08-13dc.date.issued
AbstractInklusion führt immer wieder zu zahlreichen Diskussionen. Erst seit 2015 dürfen Eltern in Baden-Württemberg frei entscheiden, ob ihr Kind eine Sonder- oder eine Regelschule besuchen soll. In dieser Studie sollten aktuelle Erfahrungen mit inklusiver Beschulung anhand von Eltern- und Lehrerfragebögen erfasst werden. Regel- und Sonderschulen wurde dazu in verschiedenen Bereichen genauer beleuchtet und verglichen. Insgesamt konnten 95 Fragebögen (jeweils Eltern- und Lehrerfragebogen) zu Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schulbezirk Biberach aus dem Zeitraum Februar bis September 2015 anhand relativer Häufigkeiten ausgewertet werden. Von den 95 Kindern besuchten 62 eine Sonderschule und 33 eine Regelschule. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass das Wohlergehen der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf Sonder- und Regelschulen vergleichbar war. Zum Zeitpunkt der Befragung wurden allerdings in erster Linie leichter beeinträchtigte Kinder inklusiv beschult. Diese Kinder wurden auch bezüglich ihres Verhaltens seltener als auffällig eingeschätzt als die Sonderschüler. Lehrkräfte erachteten Inklusion bei diesen Kindern auch eher für sinnvoll. Die medizinische Situation wurde an den Sonderschulen besser bewertet, besonders kritisiert wurde die fehlende Barrierefreiheit an den Regelschulen. Auch der überwiegend fehlende organisierte Transport der inklusiv beschulten Kinder stellte einen signifikanten Unterschied dar. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Kinder zeigte keine deutlichen Unterschiede, ausgenommen dem Bereich Freunde, in dem die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unabhängig von der Schulform schlechter abschnitten als die Normstichprobe. Die Lehrkräfte hielten ihre Qualifikationen bezüglich inklusiver Beschulung überwiegend für angemessen, wünschten sich aber trotzdem mehr Weiterbildungsangebote und Unterstützung. In Zukunft sollen die Sonderschulen den Regelschulen als sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren zur Seite zu stehen. Die Angebote an den Regelschulen müssen sich erst noch weiterentwickeln, um auch schwerer beeinträchtigten Kindern den Besuch dort problemlos zu ermöglichen. Besonders Lehrerbildung, Barrierefreiheit und der Dialog zwischen allen beteiligten Parteien spielen auf dem Weg zur erfolgreichen Inklusion eine entscheidende Rolle.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordSchulberatungdc.subject
KeywordSPZ Ulmdc.subject
KeywordSonderpädagogischer Förderbedarfdc.subject
KeywordICFdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 150 / Psychologydc.subject.ddc
Dewey Decimal GroupDDC 370 / Educationdc.subject.ddc
LCSHInclusive education; Germanydc.subject.lcsh
LCSHSpecial education; Germanydc.subject.lcsh
LCSHChildren with disabilities; Education; Germanydc.subject.lcsh
LCSHLearning disabilitiesdc.subject.lcsh
TitleErfahrungen mit inklusiver Beschulung bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarfdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-05-23dcterms.dateAccepted
RefereeBode, Haralddc.contributor.referee
RefereeBrosch, Sibylledc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-17804dc.identifier.doi
PPN1671405323dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-17861-7dc.identifier.urn
GNDInklusive Pädagogikdc.subject.gnd
GNDInklusion <Soziologie>dc.subject.gnd
GNDKinddc.subject.gnd
GNDBehinderungdc.subject.gnd
GNDLernstörungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendmedizinuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record