Show simple item record

AuthorKlenk, Jochendc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:23:21Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:23:21Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractÜbergewicht hat in der Bevölkerung zugenommen und Analysen zeigen deutliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Trotz einer Vielzahl von Studien ist der Bereich für ein gesundes Körpergewicht aber nach wie vor umstritten. Die vorliegende Arbeit untersuchte daher die Assoziationen zwischen dem Body Mass Index (BMI), der BMI-Veränderung und der Mortalität bei Erwachsenen. Bei über 184.697 Teilnehmern eines Vorsorgeprogramms im österreichischen Bundesland Vorarlberg wurde zwischen 1985 und 2006 mindestens einmal der BMI erfasst. Für eine Substichprobe lagen zudem mindestens 3 weitere Messungen vor, für die zusätzlich auch die BMI-Veränderung als lineare Regression mit allen BMI-Werten einer Person bestimmt wurde. Die Berechnung des Mortalitätsrisikos erfolgte mit Hilfe von Proportional Hazards Modellen. Die Analyse des BMI bei der ersten Messung in Bezug zur Mortalität zeigte eine U-förmige Beziehung. Das niedrigste Mortalitätsrisiko hatten Männer in einem Bereich von 22,5 - 27,5 kg/m² und Frauen von 18,5 - 27,5 kg/m². Auch die BMI-Veränderung war mit der Gesamtmortalität U-förmig assoziiert. Das niedrigste Risiko hatten normalgewichtige Männer und Frauen mit stabilem Gewicht bzw. mit nur leichter Gewichtszunahme (0,10 - 0,29 kg/m²/Jahr) sowie übergewichtige Personen mit stabilem Gewicht. Bei den Frauen zeigten zudem Übergewichtige mit leichter Zunahme keine erhöhte Mortalität. Eine starke BMI-Abnahme (< - 0,30 kg/m²/Jahr) erhöhte das Mortalitätsrisiko bei Männern auf 2,78 (KI: 2,39 - 3,23) und bei Frauen auf 2,28 (KI: 2,00 - 2,61). Die Risiken für eine starke Gewichtszunahme (> + 0,30 kg/m²/Jahr) betrugen entsprechend 1,81 (KI: 1,57 - 2,10) bzw. 1,61 (KI: 1,40 - 1,84). Auch in stratifizierten Analysen nach Rauchstatus und Alter sowie nach Ausschluss früher Todesfälle blieben die U-förmigen Muster in beiden Analysen stabil. Die Ergebnisse legen nahe, Gewichtsstabilität bei Erwachsenen als wichtiges Präventionsziel in Betracht zu ziehen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordKohortenstudiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBody mass indexdc.subject.mesh
MeSHNeoplasms; Mortalitydc.subject.mesh
MeSHOverweightdc.subject.mesh
TitleDie Bedeutung des Übergewichts für die Mortalität in einer Kohorte von über 180.000 Erwachsenen: Ergebnisse und methodische Aspekte der Präventionsdaten des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin in Vorarlbergdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1645dc.identifier.doi
PPN1648206751dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-69435dc.identifier.urn
GNDBody-Mass-Indexdc.subject.gnd
GNDSterblichkeitdc.subject.gnd
GNDÜbergewichtdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-07-28T11:01:22Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.362; W: W-H 11.797uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID6943uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record