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AuthorKammerer, Hannesdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:23:05Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:23:05Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractBelohnungen gelten im menschlichen Alltag als eine wichtige Grundvoraussetzung in der zielgerichteten Ausrichtung unseres Verhaltens und bei der Generierung von Motivation. Viele Untersuchungen geben Hinweise, dass es im Rahmen der Schizophrenie zu einer Dysfunktion des Belohnungssystems kommt. Im Rahmen der vorliegenden fMRT Untersuchung wurde das Verhalten von 16 an Schizophrenie erkrankten Patienten unter Therapie mit einem atypischen Neuroleptikum während eines Glücksspiels untersucht. Beide Gruppen zeigten während der Erwartung einer Belohnung keinen Unterschied in der Rekrutierung von dopaminergen Gehirnarealen wie dem ventralen Striatum, insbesondere dem Nucleus accumbens. Die Patienten unterschieden sich jedoch von den Probanden durch eine fehlende Aktivierung des Gyrus cingulum. Dieser Region werden Aufgaben zugesprochen, die zahlreiche Prozesse rund um die Aufmerksamkeit, Kognition und Affektivität betreffen. Eine fehlende Aktivierung der Patienten deutet hier möglicherweise am ehesten auf einen Mangel im Bereich der Aufmerksamkeit verbunden mit Defiziten in der Exekutivfunktion hin. Der Aktivierungsgrad im anterioren Cingulum korrelierte hierbei signifikant mit dem Ausprägungsgrad der Positivsymptomatik. In der Gewinnphase, also nach dem Erhalt einer Belohnung, zeigten Patienten wie auch Probanden keinen Unterschied in der korrekten Einschätzung des angekündigten Gewinns (Vorhersagefehler). Die Patienten scheinen jedoch möglicherweise keine richtige Konsequenz für zukünftige Handlungen aus dieser Erkenntnis ableiten zu können. Dieser Hinweis leitet sich durch eine fehlende Aktivierung der Insula, einer Region, die u.a. eine zentrale Rolle in der Überwachung, Kontrolle und vor allem in der Inhibition von willkürlichem Verhalten einnimmt, ab. Das ventrale Striatum als mögliche erste Verarbeitungsinstanz in seiner Funktion scheint hierbei unbeeinträchtigt zu sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordBelohnungssystemdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMagnetic resonance imagingdc.subject.mesh
MeSHRewarddc.subject.mesh
TitleUntersuchung der neuronalen Korrelate des Belohnungssystems mit der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) bei schizophrenen Patienten und gesunden Probandendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1589dc.identifier.doi
PPN599749261dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-67871dc.identifier.urn
GNDFunktionelle NMR-Tomographiedc.subject.gnd
GNDSchizophreniedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-05-04T10:38:21Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.263; W: W-H 11.702uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6787uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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